mein-monteurzimmer - logo - bildmarke
mein-monteurzimmer - wortmarkemein-monteurzimmer - Claim

Monteurzimmer suchen

Erweiterte Suche

Steuern und Recht

In dieser Rubrik möchten wir Sie über wichtige rechtliche Aspekte bei der Vermietung einer Monteurunterkunft informieren. Wie setzt sich der Endpreis zusammen und was muss ich bei der Bewerbung meiner Unterkunft beachten? Welche Ausnahmen sollte ich in Bezug auf Endreinigung und Nebenkosten kennen?

Hier erfahren Sie außerdem welche weiteren Preisangaben notwendig und inwieweit Abrechnungen von Wahlleistungen zulässig sind.


Preise richtig ausweisen

Preise in der Werbung richtig ausweisen - mein-Monteurzimmer.de

Bei den Preisangaben werden gerade bei Neuvermietern Fehler gemacht, sodass Sie Gefahr laufen, wegen wettbewerbswidriger Werbung abgemahnt zu werden.

Folgende Dinge sind unbedingt zu beachten:

  • Richtige Angabe des Endpreises:
    Der Vermieter muss seine Unterkunftspreise immer als Endpreise inklusive der (eventuell anfallenden) gesetzlichen Mehrwertsteuer anbieten. Darüber hinaus müssen die Nebenkosten wie Wasser, Strom, Heizung, Gas, Bettwäsche, Handtücher und Endreinigung im Mietpreis einberechnet sein.

  • Ausnahme Endreinigung:
    Wenn die Endreinigung durch den Mieter durchgeführt werden kann, handelt es sich um keine obligatorische Nebenleistung. Ist dies der Fall, darf die Endreinigung mit Formulierungen wie "Preis exklusive Endreinigung; wahlweise Endreinigung durch den Vermieter möglich: Aufpreis X Euro" angegeben werden. Diese Formulierungen werden vom Deutschen Tourismusverband (DTV) empfohlen und finden sich auch in der Preistabelle von mein-Monteurzimmer.de wieder, sodass Sie Ihre Preise transparent und wie vorgeschrieben darstellen können.

  • Ausnahme Strom:
    Kann für die tatsächlich entstandenen Nebenkosten wie Wasser, Strom, Gas und Heizung anhand eines Zählers o.Ä. ein Nachweis erbracht werden, können diese den Mietern auch verbrauchsabhängig berechnet werden. In der Preistabelle von mein-Monteurzimmer.de ist hierfür die Formulierung "Abrechnung nach Verbrauch" vorgesehen.

  • Abrechnung der Kurtaxe:
    In vielen Regionen, die für Touristen Kurtaxe erheben, sind speziell Monteure von dieser Abgabe befreit. Bitte informieren Sie sich diesbezüglich bei Ihrer Stadt- bzw. Tourismusinformation. Sollte in Ihrem Ort auch für Monteure eine Kurtaxe anfallen, empfiehlt der DTV, diese nicht in den Endpreis einzurechnen, da es sich um eine kommunale Gebühr handelt.

  • Abrechnung für Frühstückservice:
    Das Frühstück wird in der Regel eine zusätzlich angebotene Leistung sein und darf dann auch separat ausgewiesen werden. Sollte es sich allerdings um ein zwingendes Kombiangebot handeln ("Zimmer mit Frühstück"), bei dem das Frühstück nicht abgewählt werden kann, gehört das Frühstück wiederum in den Endpreis und darf nicht gesondert ausgewiesen werden.

  • Abrechnungen von Wahlleistungen:
    Wenn Sie Ihren Mietern sogenannte Wahlleistungen wie Handtücher und Bettwäsche zur Verfügung stellen, dürfen Sie für diese Leistungen eine Gebühr auf der Rechnung ausweisen (bspw. Handtücher und Bettwäsche zu mieten: pro Person X Euro). Wenn Sie allerdings selbst die Betten beziehen und das die vertragliche Vereinbarung so vorsieht, sind diese obligatorischen Leistungen im angegebenen Endpreis einzuberechnen.

  • Richtiges Werben mit "ab Preisen" oder "Preis auf Anfrage":
    Wenn Sie ohne genauere Leistungsbeschreibung für Ihre Unterkünfte werben, dürfen "ab Preise" bzw. "Preis auf Anfrage" angegeben werden. Jedoch ist dabei vorgeschrieben, auf die eigene Telefonnummer oder Internetseite zu verweisen, mit deren Hilfe detaillierte Preisinformationen in Erfahrung gebracht werden können.

Ausführliche Informationen zu diesem Thema erhalten Sie auf den Serviceseiten des Deutschen Tourismusverbandes.

Quelle: Deutscher Tourismusverband e.V.

Gewerbeanzeigepflicht, Gewerbesteuer- und Umsatzsteuerpflicht

Gewerbeanzeigepflicht, Gewerbesteuer- und Umsatzsteuerpflicht

Gewerbeanzeigepflicht

Die Frage, ob es sich um eine gewerbliche Tätigkeit handelt, stellt sich bei einer Monteurzimmervermietung und Ferienwohnungs- oder Ferienhausvermietung insbesondere dann, wenn von den Vermietern extra Serviceleistungen angeboten werden. Dazu zählen etwa: Angebot von Frühstück oder anderen Mahlzeiten, durchgehende Reinigung der Unterkunft oder auch Transferleistungen usw.
Vermieter einer Monteurunterkunft fallen in der Regel allerdings in die Kategorie einer Bagatellvermietung, d.h. die Gewerbeanzeigepflicht entfällt aufgrund von Geringfügigkeit des geschäftlichen Umfangs und der zeitlichen Beschränkung der Vermietung. Ob dieser Bagatellfall vorliegt, ist allerdings bei jedem Einzelfall individuell zu beurteilen. Wer beispielsweise durchgehend acht Betten vermietet und Zusatzleistungen wie Frühstück etc. anbietet, fällt natürlich nicht mehr in diese Kategorie.

Gewerbesteuerpflicht

Für die Vermietung Ihrer Unterkunft besteht eine Gewerbesteuerpflicht ab einem jährlichen Gewinn von 24.500 € (wohlgemerkt Gewinn und nicht die Einnahmen Ihrer Unterkunft). Wenn Sie unter diese Freigrenze fallen sollten, müssen Sie Ihre Einnahmen aus der Vermietung dennoch vollständig bei Ihrer Lohn- bzw. Einkommenssteuererklärung angeben.

Umsatzsteuerpflicht

Die Umsatzsteuerpflicht, also die Pflicht zur Ausweisung der Mehrwertsteuer, besteht für Sie erst wenn die jährlichen Einnahmen aus Ihrer Vermietung den Betrag von 17.500 € übersteigen.


Für weitere ordnungsrechtliche wie steuerrechtliche Fragen empfehlen wir die Serviceseiten des Deutschen Tourismusverbandes zu diesem Thema.

Quelle: Deutscher Tourismusverband e.V.

Mietvertrag & Beherbergungsvertrag -
Welcher Vertrag finden wann Anwendung?

Mietvertrag oder Beherbergungsvertrag - mein-Monteurzimmer.de

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten der Vermietung: private Vermietung mit einem Mietvertrag  oder gewerbliche Vermietung mit einem sogenannten Beherbergungsvertrag bzw. Gastaufnahmevertrag. Das Angebot der Zusatzleistungen und die Art der Vermietung entscheiden letztendlich darüber, ob für die Vermietung von Unterkünften eben ein klassischer Mietvertrag oder ein Beherbergungsvertrag zustande kommt.

Im Klartext heißt das: In einem Fall sind sie privater Vermieter, im anderen Fall ein Gastwirt mit gewerblichem Hintergrund.

An dieser Stelle möchten wir Ihnen die wichtigsten Unterschiede näher erläutern und aufzeigen, wann sie noch Vermieter und wann Gastwirt sind.

Wann bin ich Vermieter?

Als Vermieter bieten Sie Ihre Wohnung/Zimmer ohne Zusatzleistungen an. Das bedeutet, dass Ihre Mieter keinerlei Angebote wie Bedienung, Frühstücksservice, Brötchenservice, Wäscheservice, Zimmerreinigung, Empfang, Transferleistungen, Verköstigung und andere Services zu Verfügung stehen. Sobald Sie eine dieser Leistungen Ihren Mietern anbieten, treten Sie als Gastwirt auf und betreiben eine gewerbliche Vermietung!

Was ist ein Mietvertrag?

Der übliche Mietvertrag zwischen Mieter und Vermieter ist also ein Mietverhältnis ohne gewerblichen Hintergrund, da dem Vermieter keine der angeführten Sonderleistungen angeboten werden. In den meisten Fällen handelt es sich um eine Festvermietung ohne festgelegten Zeitraum.  Das ist jedoch nicht zwingend vorgegeben: Gemäß § 549 Abs. 2 BGB kann  beispielsweise eine möblierte Monteurunterkunft zum vorübergehenden Gebrauch, d.h. für einen begrenzten Zeitraum, angeboten werden.

Im Mietvertrag wird dann eindeutig festgelegt, welches Mietobjekt zu welchem Preis und über welchen Zeitraum vermietet wird. Wenn diese Bedingungen im Vertrag klar definiert wurden und eine Einigung erzielt worden ist, müssen beide Parteien, Mieter wie Vermieter, den Vertrag unterzeichnen. Erst dann ist der Vertrag geschlossen und rechtsgültig.

Der Mietvertrag kann auf Grundlage eines Aufhebungsvertrags formal beendet werden. Ferner kann das Mitverhältnis nach Ablauf einer definierten Mietzeit aufgehoben oder unter Einhaltung der vereinbarten bzw. gesetzlichen Frist gekündigt werden. Eine fristlose Kündigung ist nur aus wichtigem Grund und nach vorheriger Abmahnung zulässig.

Wann bin ich Gastwirt?

Indem Sie Ihren Gästen Zusatzangebote ermöglichen, die beispielsweise auch von Hotels oder Pensionen angeboten werden. Darunter fallen zum Beispiel das Reinigen der Unterkunft oder ein Wäscheservice, der wie in Hotels oder Pension üblich nicht extra berechnet wird. Wenn solche oder ähnliche Leistungen von Ihnen angeboten werden (z.B. Frühstück), betreiben Sie eine gewerbliche Vermietung. In diesem Fall schließen Sie mit Ihren Gästen einen Beherbergungsvertrag.   

Was ist ein Beherbergungsvertrag?

Beim Beherbergungsvertrag handelt es sich um einen Mischvertrag, der die zentralen Elemente eines Mietvertrags beinhaltet. Er ist praktisch eine Sonderform des Mietvertrags, indem der Vermieter wie erwähnt als Gastwirt auftritt und seine Unterkunft gewerblich vermietet. Innerhalb eines Beherbergungsvertrags werden also die wechselseitigen Rechte und Pflichten zwischen Gastwirt und Gast gesondert geregelt.

Da eine Unterkunft nach Buchungsanfrage- und Zusage verbindlich gebucht ist, besteht der Beherbergungsvertrag zwangsläufig auch ohne schriftliche Fixierung. Die mündliche oder üblicherweise telefonische Vereinbarung erübrigt einen Vertrag in Schriftform. Auf diesen schriftlichen Vertrag kann aber von beiden Seiten bestanden werden.

Im Beherbergungsvertrag werden Leistungen definiert, die neben der Vermietung von Unterkünften auch die Bewirtung der Gäste, die Aufbewahrung ihres Gepäcks oder sonstige Serviceleistungen umfassen.

Im Gegensatz zum Mietvertrag können Gastwirt oder Gast den Beherbergungsvertrag prinzipiell nicht einseitig kündigen. Abgesehen von dem Fall, dass im Beherbergungsvertrag oder den AGBs des Beherbergungsbetriebs eine explizit andere Regelung eingebracht wurde. Gäste können also regulär eine verbindliche Buchung nicht ohne Kostenersatz stornieren. Sollte also der Gast seinen Aufenthalt nicht in Anspruch nehmen, hat der Gastwirt das Recht die Übernachtungskosten einzufordern.  Den Gästen wird allerdings von den Beherbergungsbetrieben meist ein Rücktrittsrecht zu anteiligen Kosten eingeräumt. Diese Regelungen können am besten in den AGB festgelegt werden. 


Hinweise zu Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Beherbergungsbetriebe

Sie wollen für Ihre Unterkunft eindeutige Regelungen treffen und Ihre Haftungssicherheit verbessern? Dann erfahren Sie hier die wichtigsten Informationen.

Vorab sei angemerkt

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind für Beherbergungsbetriebe nicht verpflichtend, da ein Beherbergungsvertrag nach abgeschlossenem Buchungsvorgang automatisch zustande kommt und die gesetzlichen Richtlinien vom Gesetzgeber vorgegeben sind.

Aber

Mithilfe einer genaueren Ausgestaltung der AGB können die vertraglichen Regelungen klarer definiert und potentielle Unklarheiten bzw. Missverständnisse vermieden werden. Insbesondere in haftungsrechtlichen Fragen können in den AGB detaillierte Regelungen festgelegt werden. Darunter zählen ferner Haftungsbeschränkungen, Entschädigungsleistungen sowie Gewährleistungs- und Kündigungsrechte. Je eindeutiger Sie Ihre Gäste auf diese Informationen hinweisen, umso besser können potentielle Streitigkeiten verhindert werden.

Vorsicht

Nutzen Sie ausschließlich geprüfte AGB-Vorlagen. Auf www.formblitz.de finden sich zahlreiche TÜV-geprüfte Muster und Vertragsvorlagen für verschiedene Zwecke. Idealerweise sollten Sie Ihre AGB von einem Fachmann prüfen lassen. In einigen Fällen werden solche Serviceleistungen von der Rechtsschutzversicherung abgedeckt.

Entscheidend ist: Verwenden Sie keine fehlerhaften oder falschen AGB, da Sie andernfalls Gefahr laufen von Verbraucherverbänden, Mitbewerbern oder Ihren Gästen abgemahnt zu werden.

Formale Gültigkeit von AGB

Weisen Sie eindrücklich auf Ihre AGB hin bevor der Vertragsabschluss zustande kommt! Vor der verbindlichen Buchung Ihrer Unterkunft sollten Gäste, die auf Ihrer Website online buchen, durch ein Häkchen Ihre AGB akzeptieren und bestätigen
(Opt-In). Maßgebend ist hier der eindeutige Hinweis auf die AGB.

Kenntnisnahme von AGB

Stellen Sie Ihre AGB sowohl online als auch ausgedruckt Ihren Gästen zur Verfügung. Ihre Gäste müssen die Möglichkeit haben auch ohne Zugang zum Internet Kenntnis von Ihren AGB zu erlangen.

Die AGB sollten immer als gesetzlicher Rahmen verstanden werden, der nicht alles bis ins kleinste Detail regeln muss. Mündliche Absprachen mit Ihren Gästen können bestimmte Regelungen der AGB auch verdrängen oder kurzfristig verändern. Prinzipiell gilt: Kommunizieren Sie mit Ihren Gästen über individuelle Regelungen! So vermeiden Sie Unstimmigkeiten und schaffen Vertrauen!

Rundfunkbeitrag (früher GEZ-Gebühren)

Rundfunkbeitrag

Hilfreiche Informationen für Vermieter von Hotel-, Monteurzimmern und Ferienwohnungen

Seit dem 01. Januar 2013 gilt nicht mehr die alte geräteabhängige Rundfunkgebühr. Die Höhe des Beitrags bemisst sich für Vermieter von Monteurzimmern und Ferienwohnungen nicht mehr an Zweck und Anzahl der Geräte, sondern an folgenden Kriterien:


  1. Anzahl der Beschäftigten pro Betriebsstätte:
    Die Beschäftigten einer Betriebsstätte sind alle sozialversicherungspflichtig voll- und teilzeitbeschäftigten Arbeitnehmer und Bedienstete in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis. Minijobber, Leiharbeitnehmer/innen und Azubis zählen nicht dazu.
    Die Staffelung des zu zahlenden Beitrags richtet sich nach der Anzahl der Beschäftigten. Bei bis zu 8 Beschäftigten muss beispielsweise lediglich ein Drittel (5,99 Euro) des Beitrags gezahlt werden.

  2. Anzahl der Betriebsstätten:
    Als Betriebsstätte wird im Rundfunkbeitragsstaatsvertrag jede ortsfeste Raumeinheit beschrieben, die nicht zu ausschließlich privaten Zwecken genutzt wird. Beispiele sind Fabriken, Krankenhäuser oder Ämter. Eine Fläche innerhalb einer Raumeinheit kann ebenfalls eine Betriebsstätte sein, beispielsweise ein Geschäft innerhalb eines Einkaufszentrums. Sofern sich mehrere Betriebsstätten auf einem Grundstück befinden, die nur von einem Inhaber/in zum selben Zweck geführt werden, gelten diese als nur eine Betriebsstätte. Wenn sich auf dem Grundstück eines Vermieters also mehrere Ferienwohnungen oder Monteurzimmer befinden, gelten diese als nur eine Betriebsstätte.
    In Privatwohnungen sind Betriebsstätten beitragsfrei, wenn für diese Wohnung der Betrag schon gezahlt wurde. Befindet sich also beispielsweise die Verwaltung von Ferienwohnungen innerhalb einer Privatwohnung, muss für die Betriebsstätte neben dem schon zu zahlenden Rundfunkbeitrag für die Privatwohnung in Höhe von 17,98 Euro nicht noch ein Beitrag entrichtet werden.
    Allerdings gilt es hier Folgendes zu beachten: Sollten sie einen betrieblich genutzten PKW haben, ist der Beitrag für dieses PKW nicht inbegriffen! Es wären Zusatzbeitragskosten in Höhe von 5,99 Euro zu zahlen.

  3. Anzahl der Hotel- / Monteurzimmer oder Ferienwohnungen:
    Vermietete Zimmer oder Ferienwohnungen müssen bei der Beitragsberechnung berücksichtigt werden. Die Beitragspflicht besteht neben der Beitragspflicht für Betriebsstätten und betrieblich genutzte KFZ. Zu zahlen ist pro Ferienwohnung bzw. Zimmer ein Drittel des Beitrags (monatlich 5,99 Euro). In jeder Betriebsstätte ist die erste Ferienwohnung/Zimmer von der Beitragspflicht befreit.

  4. Spezialfall: Saisonal befristete Stilllegung
    Vermieter haben die Möglichkeit, für die Zeit einer saisonalen Stilllegung eine vorübergehende Beitragsbefreiung zu erzielen. Dafür muss der Betrieb über einen Zeitraum von mehr als drei zusammenhängenden Kalendermonaten vollständig stillgelegt sein. In der Antragsstellung muss glaubhaft hervorgehen, dass der Betrieb über die gesamte Zeit der Stilllegung geschlossen bleiben wird. Mittels Nachweisen wie Gastgeberverzeichnis, Stromrechnung oder einer Bestätigung des örtlichen Tourismusverbandes kann diese Glaubhaftigkeit unterstützt werden.

In unserer Kategorie "Formulare und Musterverträge" (siehe unten) finden Sie alle Formulare rund um den Rundfunkbeitrag.


Kontakt für weiterführende Informationen:
ARD ZDF Deutschlandradio
Beitragsservice
50656 Köln
Telefon- und Faxnummer
Service-Telefon: 018 59995 0100*
Service-Fax: 018 59995 0105*
Service-Telefonzeiten:
Mo-Fr 7:00 - 19:00 Uhr
* 6,5 Cent/Min. aus den deutschen Festnetzen, abweichende Preise für Mobilfunk.
Hinweis: Beachten Sie bitte, dass einige Telefonanbieter Nummern mit der Vorwahl 0185 nicht unterstützen.

Quellen: Rundfunkbeitragsstaatsvertrag - Stand: 01.01.2013;
Deutscher Tourismusverband e.V.

Sicher ist sicher –
Versicherungsschutz für Ihre Monteurunterkunft

Versicherungsschutz für Ihr Monteurzimmer - mein-Monteurzimmer.de

Welcher Vermieter hat dieses Szenario noch nicht erlebt: Rohrbruch - plötzlich steht die halbe Wohnung unter Wasser. Aber Wasserschäden sind nur ein kleiner Teil potentieller Risiken, denen das Eigenheim ausgesetzt ist. Als Vermieter einer Monteurunterkunft sollten also grundsätzliche Überlegungen in der Frage des Versicherungsschutzes angestellt werden. Wie oft ist die Unterkunft ausgebucht bzw. besetzt? Welche Risiken entstehen durch Lage und Beschaffenheit der jeweiligen Unterkunft? Und vor allem welche Versicherung schützt mich und meine Mieter vor welchen Gefahren? Hier möchten wir Ihnen die wichtigsten Informationen zum Thema Versicherungsschutz erläutern. 

Wohngebäudeversicherung

Die verbundene Wohngebäudeversicherung schützt die Monteurunterkunft bzw. Ferienwohnung vor Feuer-, Sturm-, Leitungswasser- und Hagelschäden. Mit verschiedenen Zusatzversicherungen können auch Elementarschäden abgedeckt werden, die durch Erdbeben, Überschwemmungen oder Erdrutsche entstehen können. Prinzipiell gilt es natürlich abzuwägen, welche Versicherung hier überhaupt Sinn macht. Sollte sich die Monteurwohnung in einem Hochwassergebiet befinden, dürfte eine solche Elementarversicherung durchaus ratsam sein. Ebenso verhält es sich mit ehemaligen Bergbauregionen, in denen die Wahrscheinlichkeit von Erdrutschen deutlich erhöht ist. Empfehlenswert ist also ein bedarfsgerechter Versicherungszuschnitt auf die Monteurunterkunft, der unter Berücksichtigung der potentiell höchsten Schadensrisiken erstellt wird. Die Höhe der Versicherungsprämie kann dementsprechend variieren. Häufige Schadensursachen wie Brände und Blitzeinschläge werden durch die Wohngebäudeversicherung aber auf jeden Fall abgedeckt und geben Schutz vor möglichen Totalschäden.

Hausratversicherung

Während die Wohngebäudeversicherung vor Schäden am bestehenden Gebäude schützt, deckt die Hausratversicherung Schäden an Einrichtungs-, Gebrauchs- und Verbrauchsgegenständen eines Haushalts ab. Die Hausratversicherung ist also eine Sachversicherung, die üblicherweise den Wiederbeschaffungswert des zerstörten Hausrats ersetzt. Der übliche Leistungsumfang des Versicherungsschutzes bezieht sich auch hier auf die Gefahren durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel sowie Einbruchdiebstahl und Vandalismus. Weitere Kosten, die durch Aufräum- und Entsorgungsarbeiten entstehen, können zusätzlich abgedeckt werden.

Inhaltsversicherung Gewerbe

Die genannten Versicherungsleistungen der Hausratversicherung beziehen sich jedoch meist auf die rein private Vermietung. Für die gewerbliche Vermietung der Unterkunft muss in der Regel eine sogenannte "Inhaltsversicherung Gewerbe" abgeschlossen werden. Diese schützt alle gewerblichen Inventargegenstände eines Betriebs gegen die bekannten Schadenspotentiale durch Feuer, Wasser, Sturm, Hagel, Blitz, Einbruch und Diebstahl. Gewerbliche Beherbergungsbetreiber sollten also eine "Inhaltsversicherung Gewerbe" in Erwägung ziehen und gegebenenfalls mit einer Betriebsausfallversicherung kombinieren. Da ein Ersatz bzw. die Behebung von Totalschäden zum längeren Ausfall des Betriebs führen kann, bietet sich eine solche Zusatzleistung möglicherweise an.

Haftpflichtversicherungen

Eine private Haftpflichtversicherung ist für Beherbergungsbetreiber alleine nicht ausreichend. Um die Verkehrssicherungspflicht zu gewährleisten sollte eine Betriebshaftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Wenn kein Beherbergungsbetrieb gegründet wurde, reicht auch eine Hauseigentümerhaftpflichtversicherung. Diese decken Ansprüche von Schadenersatz, Verdienstausfall, Eigentumsverlust und Sachbeschädigung ab. Mit der Betriebshaftpflicht werden auch noch die jeweiligen Schadensersatzansprüche gegen die eigenen Mitarbeiter abgedeckt.

Rechtschutzversicherungen

Die Art und der Umfang von Rechtschutzversicherungen unterscheiden sich auch wieder nach der Form der Vermietung. Für private oder gewerbliche Vermietung von Monteurzimmer gelten unterschiedliche Leistungskriterien. Inwieweit die private Rechtsschutzversicherung für die Privatvermietung greift, sollte individuell abgeklärt werden. Grundsätzlich lohnt sich auch hier ein umfangreicher Vergleich von Angeboten verschiedener Versicherer, da die Policen unterschiedliche Leistungen zu unterschiedlich hohen Gebühren abdecken können. Im Internet findet sich eine Vielzahl von Vergleichsportalen, die hier für Klarheit sorgen können.

Dieser Beitrag auf mein-Monteurzimmer.de basiert auf umfangreicher und gewissenhafter Recherche, der allerdings keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Wir betrachten diese Informationen als allgemeine Darstellung von Versicherungsformen und empfehlen für weitergehende Fragen den Rat eines Fachmanns einzuholen. mein-Monteurzimmer.de übernimmt keinerlei Haftung für Handlungen und Folgen, die auf Grundlage dieser Informationen zu eventuellen Schäden führen sollten.


Für umfangreichen Versicherungsschutz in den genannten Fällen empfehlen wir unseren zuverlässigen Partner Rafael Reith von der Ergo-Versicherung:

Haben Sie sich vor der Vermietung Ihrer Ferienwohnung bzw. Monteurzimmer schon mal mit der einen oder anderen wichtigen Frage in Bezug auf möglich eintretende Schadenereignisse beschäftigt?

Was passiert, wenn in Ihrer liebevoll eingerichteten Ferienwohnung ein Schaden entsteht?

Die Ursachen können unterschiedlicher kaum sein:

  • Wer kommt für den Schaden auf, wenn sich der Mieter aussperrt oder der Wohnungsschlüssel abbricht und ein Schlüsseldienst benötigt wird?
    Wir leisten in solch einem Fall und ersetzen die Kosten für den Einsatz eines Schlüsseldienstes.
    Wir erstatten ebenfalls ein provisorisches Schloss, wenn das Türschloss beim Öffnen der Tür zerstört wurde.
    Die Entschädigung beträgt bis 1.500 EUR je Versicherungsfall.

  • Wer bezahlt die Hotelrechnung, wenn durch einen plötzlichen Wasserschaden Ihre Mieter kurzerhand in ein Hotel umziehen müssen?
    Wir übernehmen die Hotelkosten mit Frühstück bis 2% der Versicherungssumme oder 35 EUR pauschal pro Tag (jeweils maximal 150 Tage).

  • Kann ich meinen Mieter belangen, wenn während seines Aufenthaltes in meiner Monteurwohnung der Fernseher durch einen Überspannungsschaden beschädigt oder gar zerstört wird?
    Hier tritt Ihre Versicherung an die Stelle und erstattet Ihnen den Schaden bis hin zur Versicherungssumme.

Gerade deshalb brauchen Sie einen starken und zuverlässigen Partner an Ihrer Seite! Wir bieten Ihnen einen auf Ihre Ferienwohnung / Zimmer perfekt zugeschnittenen Versicherungsschutz und begleiten Sie während einer müßigen Schadensphase hindurch.


Beispielrechnung 1:

  • "Grunddeckung" bei einer 100qm großen Ferienwohnung
  • Versicherungssumme 65.000 EUR (1qm x 650 EUR)
  • ohne Selbstbeteiligung
  • versicherte Gefahren:
    - Feuer (auch z.B. Blitzschlag, Explosion, Implosion und Verpuffung)
    - Einbruchdiebstahl und Raub
    - Vandalismus nach einem Einbruch oder Raub
    - Sturm und Hagel

Der Jahresbeitrag* beträgt inkl. der gesetzlich vorgeschriebenen Versicherungssteuer 203,84 EUR.
(*der zu errechnende Jahresbeitrag kann je nach Lage der Wohnung abweichen)


Beispielrechnung 2:

  • "Spezialdeckung" bei einer 100qm großen Ferienwohnung
  • Versicherungssumme 65.000 EUR (1qm x 650 EUR)
  • ohne Selbstbeteiligung
  • versicherte Gefahren:
    - Feuer (auch z.B. Blitzschlag, Explosion, Implosion und Verpuffung)
    - Einbruchdiebstahl und Raub
    - Vandalismus nach einem Einbruch oder Raub
    - Sturm und Hagel
    - Überspannungsschäden durch Blitz sowie Sengschäden
    - Kosten für einen Schlüsseldienst
    - u.v.m.

Der Jahresbeitrag* beträgt inkl. der gesetzlich vorgeschriebenen Versicherungssteuer 236,25 EUR.
(*der zu errechnende Jahresbeitrag kann je nach Lage der Wohnung abweichen)


Überlassen Sie Ihre Ferienwohnung bzw. Monteurzimmer nicht dem Zufall!

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wenn Sie rundherum sorglosen Versicherungsschutz genießen möchten.

Rafael Reith
ERGO Generalagentur Rafael Reith & Partner
Telefon: 0661 - 20 69 2 66
E-Mail: rafael.reith@ergo.de

Formulare und Musterverträge

Formulare und Musterverträge - mein-Monteurzimmer.de

Im Folgenden finden Sie nützliche Formulare und Musterverträge für Ihr Monteurzimmer oder Monteurwohnung:


Hinweis:

Unsere Artikel und Empfehlungen wurden mit großer Sorgfalt recherchiert und verfasst. Bitte beachten Sie, dass wir jedoch keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit übernehmen können.
Für eventuelle Schäden oder Mängel, die aus der Benutzung dieser Beiträge, Artikel oder Empfehlungen entstehen, übernehmen wir keine Haftung.

* Hinweis: Der Satz „Deutschlands größtes Angebot speziell für Monteurunterkünfte“ bezieht sich auf die Gesamtanzahl von kostenpflichtigen und kostenfreien Unterkunftseinträgen in unserem Angebot mein-Monteurzimmer.de.