Mit nützlichen Hinweisen erfolgreich durch die Vermietung

Mit nützlichen Hinweisen erfolgreich durch die Vermietung

Vermietertipps von A bis Z

Bei der Vermietung von Monteurunterkünften kann man mit einigen Tipps sich einen "guten Namen" schaffen, den Erwartungen seiner Gäste entsprechen, Kosten sparen und lernen, mit Kritik oder Beschwerden umzugehen. Wie findet man den richtigen Namen für die Unterkunft? Wie kann man Fehler bei der Vermietung vermeiden? Wie geht man mit Kritik um? Was erwarten Monteure und Handwerker bei der Monteurzimmer-Vermietung? Finden Sie Antworten und vermieten Sie umso erfolgreicher!

Der Name der Unterkunft - ein Statement an den Kunden

Mit dem richtigen Namen zum ErfolgNamen prägen das Leben, den Alltag und sind ein Wiedererkennungs- und/ oder Alleinstellungsmerkmal. Der richtige Name für das richtige Produkt, zielgruppenorientiert und einfach zu merken. Sind Sie auf der Suche nach einem „wohlklingenden“ Namen für Ihre Unterkunft, wir helfen Ihnen mit den folgenden Tipps.

Wie findet man den richtigen Namen für die Unterkunft?

Ein sich gut einprägender Name, der den Charakter der Unterkunft treffend beschreibt, ist die halbe Miete. Otto Kimmig sagte dazu: „Ein guter Name ist mehr wert als Geld.“  Auch die Lateiner „Nomen est omen“ und Friedrich Schiller „Ein hohes Kleinod ist der gute Name“ hatten die große Bedeutung eines Namens erkannt. Setzen auch Sie mit dem Namen Ihrer Unterkunft ein Statement. Ist das Zimmer/ die Wohnung/ das Haus modern, dann wählen Sie einen modernen Namen. Eine eher rustikale oder klassische Ausstattung sollte sich auch im Namen widerspiegeln. Vermeiden Sie exotische Schreibweisen oder einen Mix aus Sprachen. Verwenden Sie lieber einen einfachen Namen, der mit dem Stadtteil oder der Stadt selbst kombiniert werden kann.

Benutzen Sie Ihren Namen, die Art des Zimmers verbunden mit der Stadt. So kann der Monteur beim nächsten Mal in der Internet-Suchmaschine diesen Namen eingeben und so schnell seine Unterkunft wiederfinden. Den Vermieternamen und die Stadt können sich die Monteure bestens merken, wenn es ihnen in dieser Unterkunft gefallen hat. Heben Sie sich mit Ihrem individuellen Namen von den Mitbewerbern ab und zeigen Sie Monteuren, wer Sie sind. Dann ist Ihr Name in „aller Munde“ und was kann es Besseres geben, als Mundpropaganda.

mMz-Tipp!

Haben Sie einen passenden Namen für Ihre Unterkunft gefunden, prüfen Sie im Vorfeld, ob der Name bereits vergeben ist. So können Sie Missverständnisse vermeiden. Gerade in größeren Städten kann dies der Fall sein. Kombinieren Sie Ihren Namen mit einer Besonderheit der Region, mit einem Wahrzeichen oder einem Gebäude.

Hier einige Beispiele für Unterkünfte:

  • Monteurzimmer Odenthal bei Köln Familie Leitner
  • Monteurwohnung Hamburg Hafen- Harry
  • Monteurzimmer Schuster am Brandenburger Tor Berlin
  • Paulibude Monteurunterkunft
  • Handwerker-Haus-Hamburg-Wandsbek
  • König Karl Pension – Stuttgart
Service von A bis Z, aber richtig!

Gravierende Fehler bei der Vermietung - wie können Sie diese vermeiden?

Nachdem Sie sich für die Vermietung an Monteure/ Handwerker oder Geschäftsreisende entschieden haben, gilt es Vorschriften, Regelungen und Gesetzliches zu beachten. Doch hin und wieder können Fehler passieren, wichtige Details werden übersehen und unnötiger Ärger kommt auf Sie zu. Mit der folgenden Auflistung möchten wir Sie auf die größten Fehler bei der Zimmer- bzw. Wohnungsvermietung an Monteure und Gäste hinweisen und Tipps geben, wie Sie diese unbedingt vermeiden.

Fixieren Sie schriftlich, was vereinbart wurde

Nicht immer ist es notwendig, dass Sie einen aufwendigen Miet- oder Beherbergungsvertrag mit Ihren Gästen abschließen. Mit einer Buchungsbestätigung sichern Sie sich schriftlich ab. Diese kann über Ihre Website oder per E-Mail versendet werden. Beachten Sie dabei, dass Sie Angaben zu Ihrer Person und zum Mieter machen, mit Anschrift und Telefonnummer, um welches Zimmer/ Wohnung es sich zu welchem Zeitpunkt handelt, zu welchem Preis (pro Nacht, pro Woche oder pro Monat) und welche zusätzlichen Kosten anfallen werden. Vermerken Sie Ab- und Anreise und welche Hausordnung gilt. Verweisen Sie auf die AGB und geben Sie Informationen zu Nichtraucher/ Raucherzimmer, Parkmöglichkeiten etc.  

Fehlende bzw. ungenügende Ausstattung des Zimmers

„Wie man sich bettet, so ruht man“ – Ein erholsamer Schlaf nach einem anstrengenden Arbeitstag hat sich jeder Monteur/ Handwerker verdient. Ein ordentliches Zimmer, ein bequemes Bett, einen Sessel, einen Fernseher und eine rundum ausgestattete Küche für die Selbstversorgung müssen für das Wohl Ihrer Monteure vorhanden sein. Ein sauberes Bad mit WC und Dusche gehören zum Komfort dazu. Achten Sie auf die Ausstattung der Unterkunft! Fühlen Sie sich hier wohl, kann dies auch der Gast so empfinden. Eine ungenügende Ausstattung sorgt nicht nur für Unmut, sondern auch dazu, dass der Gast nicht wiederkommt.

„Zum guten Ton“ des Hauses gehört heute auch kostenfreies WLAN, damit der Monteur auch in der Ferne mit seinen Lieben zuhause chatten, im Internet surfen oder Filme online schauen kann.

Vereinbaren Sie Vorabzahlung oder Anzahlung

Auch wenn man davon ausgeht, dass Monteure/ Handwerker oder die entsprechenden Firmen rechtschaffend und solide sind, gibt es leider doch das ein oder andere „schwarze Schaf“, das die Miete prellt. Um diesen betrügerischen Mietprellern Paroli zu bieten und sich selbst gegen Nichtzahlung abzusichern, sollten Sie gerade in der Vermietungsbranche nach dem Spruch „Nur Bares ist Wahres“ agieren. Bestehen Sie bei kurzfristigen Aufenthalten bereits bei der Anreise auf Vorabzahlung. Bei längeren Aufenthalten empfiehlt es sich, wöchentlich abzukassieren. Seriöse Firmen und Mitarbeiter werden für die Vorauskasse Verständnis haben.

Finden die Buchungen über das Internet statt, ist es heute üblich, eine Anzahlung für die Reservierung zu verlangen. Das sichert zum einen Sie als Vermieter ab - die Reservierung ist zuverlässiger und Sie können so bei Nichtantritt auf den Betrag der Anzahlung zugreifen. Zum anderen hat der Mieter eine Sicherheit, dass die Unterkunft gebucht ist und die Anzahlung wird dann mit dem Endpreis verrechnet. Die Mieter können die Anzahlung heute problemlos online vornehmen. (Überweisung, PayPal, Kreditkarte)

Die Höhe der Anzahlung, die Sie verlangen können, liegt in Ihrem Ermessen. Es gibt keine einheitlichen Regelungen, ein Wert zwischen 10% bis 30% des Gesamtpreises ist üblich.

Fehlende Parkmöglichkeiten

Die meisten Monteure sind sehr mobile Menschen, denn sie sind täglich zum Montageeinsatz unterwegs. Ob Transporter oder PKW - ein Fahrzeug gehört zur Grundausstattung dieser Berufsgruppe. Wie schön ist es dann für Monteure, nach getaner Arbeit in die Unterkunft zu kommen und einen Parkplatz vorm/ beim Haus zu haben. Kein endloses Suchen nach einer passenden Parklücke. Haben Sie einen Parkplatz, der zur Unterkunft gehört, ist das der erste positive Eindruck, den Sie beim Gast hinterlassen. Sollten Sie keinen eigenen Parkplatz besitzen, erkundigen Sie sich über freie und nicht kostenpflichtige Parkplätze in unmittelbarer Nähe Ihrer Unterkunft. Weisen Sie Ihre Gäste vor der Anreise auf diese Parkmöglichkeiten hin. So vermeiden Sie frustrierte Anreisende, die sich auf Parkplatzsuche begeben müssen.

Fehlende Alleinstellungsmerkmale

Machen Sie sich bewusst – Sie sind einer von vielen. Ihre Unterkunft konkurriert in aller Regel mit einer Vielzahl an Pensionen, Hotelzimmern und Hostels in Ihrer Umgebung. Jeder will "ein Stück vom Kuchen abhaben" und möglichst viele Monteure als Stammgäste gewinnen. Und genau das sollten auch Sie versuchen. Geben Sie Ihrer Monteurwohnung einen eigenen Flair und Individualität. Überraschen Sie den Monteur/ Gast mit kleinen Aufmerksamkeiten und einem außergewöhnlichen Service. So können Sie sich vom Mitbewerber abheben. Wie wäre es mit einem Sixpack kaltem Bier im Kühlschrank zur Begrüßung der angereisten Monteurtruppe? Oder Gummibärchen, kleine Schokolade zur Begrüßung auf dem Kopfkissen? Oder einer gefüllten Obstschale auf dem Tisch? Monteure sind ein geselliges Völkchen und werden diese Annehmlichkeiten in bester Erinnerung behalten. Seien Sie sicher, jede dieser kleinen Investitionen zahlt sich später einmal doppelt aus. Seien Sie kreativ und überraschen Sie Ihre Gäste positiv.

Mangelhafte Kommunikation & Service

Viele Monteure kommen aus dem Ausland und können sich nicht immer optimal verständigen. Das bedeutet aber keineswegs Funkstille zwischen Vermieter und Monteur. Reden Sie mit Ihren Gästen um herauszufinden, was Sie möglicherweise stört, benötigen oder beschäftigt. Meistens gibt es unter ausländischen Monteuren jemanden der relativ gut deutsch spricht und Ihnen wertvolle Kritik oder Anregungen mitteilen kann. Schließlich kann niemand Ihre Unterkunft so gut beurteilen wie Ihre Gäste, die tagtäglich dort wohnen. Nehmen Sie die Informationen auf und versuchen Sie Ihre Unterkunft stetig noch besser zu machen.

Knarzt irgendwo eine Tür? Oder ist das Licht über dem Spiegel zu schwach? Selbst solche Kleinigkeiten helfen dabei Schritt für Schritt die optimale Monteurunterkunft zu gestalten. Wenn Sie regelmäßig Monteure aus osteuropäischen Ländern zu Gast haben sollten, dann entwerfen Sie doch einmal einen Evaluationsbogen über Ihre Unterkunft, etwa auf Polnisch. Sie werden sehen, ein regelmäßiger Austausch mit Ihren Gästen ist auf lange Sicht Gold wert.

Profitieren Sie bei der Kommunikation auch von unseren zweisprachigen (deutsch und englisch) Hausordnungen und Hygienetipps in Corona-Zeiten.

Zeigen Sie Ihren Gästen stets, dass Sie willkommen sind. Seien Sie freundlich und zuvorkommend und vermitteln Sie niemals den Eindruck, nur aus Profitgründen zu vermieten. Es ist nicht zwingend notwendig, 24 Stunden am Tag erreichbar zu sein. Aber zu den üblichen Geschäftszeiten oder ggf. auch am Wochenende sollte man Sie für Rückfragen oder Informationen auf Ihrer Handynummer erreichen können. 

Konfuzius, chinesischer Philosoph

Behandle jeden so, wie du selbst behandelt werden möchtest!

Konfuzius, chinesischer Philosoph
Mit Service und Freundlichkeit den Gast überzeugen

Empfang, Betreuung, Verabschiedung und der Umgang mit Kritik

Wird man in einer Unterkunft persönlich begrüßt, fühlt man sich gleich willkommen. Fragt man bei der Abreise, wie der Gast die Unterkunft bewertet, ist man dankbar für sein Feedback und hat die Möglichkeit mit Lob und Kritik, noch mehr aus der Unterkunftsvermietung heraus zu holen. Empfang, Betreuung vor Ort, Abreise, Lob, Kritik und der Umgang mit Schäden sind also weitere Bausteine, auf die Sie bei einer erfolgreichen Vermietung unbedingt Wert legen sollten. Gehen wir darauf ein bisschen näher ein:

Empfang, Betreuung und Verabschiedung

Wie sagte bereits Cicero: "Wer den Tag mit einem Lächeln beginnt, hat ihn bereits gewonnen." Begrüßen Sie Ihre Monteure/ Gäste mit einem Lächeln, seien Sie freundlich, wenn Sie ihnen die Unterkunft zeigen. Das vermittelt dem Monteur Wertschätzung und Sie zeigen ihm, dass Sie der Ansprechpartner für ihn sind, wenn Fragen aufkommen. Während seines Aufenthalts freut sich der Monteur mal über eine spontane Einladung zum Feierabend-Bier, zum Grillen auf der Terrasse oder einfach nur über ein sympathisches "Hallo, wie gehts", wenn man sich begegnet. Verlässt der Gast die Unterkunft wieder, sollten Sie ihn persönlich verabschieden. Fragen Sie ihn nach positiven, auch negativen Eindrücken oder nach Verbesserungsvorschlägen. Davon können Sie profitieren und der Monteur erhält einen guten Eindruck von Ihnen. Kritik und Anregungen sind wichtig und helfen, Ihre Unterkunft zu optimieren.

International Willkommen

Ein Gast wird zum Stammgast

Zufriedene Monteure/ Handwerker, die Ihren Aufenthalt genossen haben, geben das gerne an ihre Kollegen weiter. Die Mund-zu-Mund-Propaganda ist die beste Werbung für Ihre Unterkunft. So kann die Belegung bzw. Nachfrage nach Ihrer Unterkunft wachsen. Gäste, die sich wohlfühlen, kommen gerne wieder. Begeistern Sie "wiederkommende" Gäste mit besonderen Leistungen - z.B. kleinen Rabatten, kostenlosem Wäscheservice, kostenfreier Endreinigung oder mit Gutscheinen für den nächsten Besuch.

Denken Sie an die richtige Ausstattung der Zimmer, an kostenfreies WLAN und an Kleinigkeiten, die die "Freundschaft erhalten."

Der beste Umgang mit Kritik und Schäden

Ein Gast hat Kritik geübt oder Beanstandungen ausgesprochen?! Das ist sein gutes Recht und Sie sollten professionell mit dieser Kritik umgehen. Ärgern Sie sich nicht darüber, sondern sehen Sie diese Kritik als Chance, Ihre Unterkunft und Ihren Service zu verbessern. Prüfen Sie, welche Punkte der Gast kritisiert, analysieren Sie die Kritikpunkte in Ruhe und beheben Sie diese. Mangelt es an Ausstattungsgegenständen? Ist die WLAN Verbindung nicht konstant? Sind die Betten bequem oder alt? Ist evtl. die Reinigung nicht ausreichend? Bedanken Sie sich beim Gast für die konstruktive Kritik.

Manchmal kann es vorkommen, dass Dinge zu Bruch gehen. Das passiert jedem von uns. Und jedem ist es unangenehm, darüber zu reden. Auch hier ist ein professioneller Umgang erforderlich. Handelt es sich um Kleinigkeiten, dann sollten Sie kulant sein. Sind es größere Schäden, empfiehlt es sich, Bilder zu machen, den Sachverhalt schriftlich zu dokumentieren, um so im Zweifelsfall die Haftpflichtversicherung zu kontaktieren. Weisen Sie in der Hausordnung darauf hin, wie Schadensfälle gehandhabt werden: z.B. der Monteur verliert die Schlüssel der Unterkunft, die vollständige Kostenübernahme hat der Monteur selbst zu tragen. Sollten Gäste wiederholt Schäden fahrlässig und mit hohen materiellen Verlusten verursachen, empfiehlt es sich, eine Kaution vorab zu verlangen, die Sie im Schadensfall einbehalten können.

Hinweis

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