Vermieten in der Corona-Krise
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Neuauflage Infektionsschutzgesetz ab 01.10.2022 bis 7. April 2023

Maskenpflicht, aber kein Lockdown oder Geschäftsschließungen

Ein Update zum 13.09.2022

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt derzeit bei 229,9; Tendenz steigend. Es wurden (Stand heute) 54.930 Neuinfektionen verzeichnet. Die Hospitalisierungsrate liegt bei einem Wert von 3,1.

Vor einigen Wochen verständigten sich das Bundesgesundheits- und Bundesjustizministerium auf ein neues Infektionsschutzgesetz. Der Bundestag hat das neue Gesetz beschlossen. Die Zustimmung vom Bundesrat soll diese Woche erfolgen. Das "alte" Infektionsschutzgesez läuft zum 23. September aus. Eine neue rechtliche Grundlage, um die Pandemie zu bekämpfen, ist daher für den kommenden Herbst/ Winter notwendig. Die Bundesregierung rechnet auch in diesem Herbst/ Winter mit einem Anstieg von COVID19-Fällen.

"Winterreifen und Schneeketten" - das zweistufige Konzept gegen Corona

Die wichtigsten Informationen zum neuen Gesetz: Lockdowns und Ausgangssperren sollen nicht verhängt werden, ebenso soll es keine Schulschließungen mehr geben. Es wird auf ein mehrstufiges System gesetzt, abhängig vom Infektionsgeschehen. 

Basisschutzmaßnahmen "Winterreifen" :

  • FFP2-Maskenpflicht im Fernverkehr, für Kinder zwischen 6 und 13 Jahren genügt eine OP-Maske
  • Maskenpflicht in Flugzeugen wird aufgehoben, gültig für Inlandsflüge und Flüge von und nach Deutschland
  • FFP2-Maskenpflicht und Testpflicht in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen => vorgesehen sind Ausnahmen von der Testnachweispflicht für frisch geimpfte und genesene Personen

Über weitere Maßnahmen entscheiden die Bundesländer selbst, zum Beispiel in Bezug auf eine FFP2-Maskenpflicht im Einzelhandel oder die Testpflicht an Schulen. Die Bundesländer legen zudem selbst fest, ob in öffentlich zugänglichen Innenräumen eine Maske getragen werden muss. Für getestete, geimpfte und frisch genesene Personen soll es Ausnahmen bei Sport- und Kulturveranstaltungen sowie in Restaurants geben. Wenn eine Überlastung des Gesundheitssystems oder der kritischen Infrastruktur drohen sollte, können die Bundesländer schärfere Maßnahmen erlassen ("Schneeketten"), wie z.B. Maskenpflicht in Bus & Bahn, Maskenpflicht in Schulen ab dem 5. Schuljahr, Personenobergrenzen bei Veranstaltungen...
Laut des Bundesgesundheitsministers Karl Lauterbach bleiben die einrichtungsbezogene Impfpflicht, die Isolationspflicht und auch der Genesenenstatus (90 Tage) bestehen. Es soll weitere vier Impfstoffe geben, die noch besser vor einer Ansteckung schützen. Die Bundesregierung setzt zur Beurteilung der Pandemielage nicht mehr nur auf Inzidenz, Hospitalisierung, sondern auch auf flächendeckende Abwasseranalysen auf das Virus.

Daten & Fakten

Seit dem Ausbruch der Pandemie im Jahr 2020 haben sich deutschlandweit ca. 26,3 Millionen Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. 139.000 Todesfälle wurden verzeichnet. Über 63 Millionen haben sich mittlerweile mindestens einmal impfen lassen. 76,1 Prozent gelten in Deutschland inzwischen als vollständig geimpft. Stand heute ist die am stärksten vom Virus betroffene Stadt Oldenburg, hier liegt die Inzidenz bei über 400. Im Gegensatz dazu ist die Inzidenz in Saalfeld-Rudolstadt nur bei 32,3. Die Altersgruppen zwischen 15 und 34 Jahren sowie die zwischen 35 und 59 Jahren sind die mit den meisten Infektionen (gesamt ca. 67,4%).

Pandemie ist noch nicht zu Ende

Aufgrund vieler ungeimpfter Personen und der Zirkultion des Virus rund um den Erdball, ist das Auftreten von weiteren Virusvariationen sehr wahrscheinlich. Leider kann mittel- oder langfristig noch nicht eingeschätzt werden, wie sich Corona entwickeln wird. Wird dieser Virus irgendwann einmal vergleichbar mit einer Grippe sein? Die nachhaltigste Maßnahme gegen das Virus ist und bleibt eine Schutzimpfung. Zudem sollten wir uns auch weiter an Abstandsregeln halten, oft und ausreichend lüften und, wenn viele Menschen aufeinander treffen, eine Maske tragen. Aber das liegt in der Verantwortung eines jeden Einzelnen!!

Bildquelle: https://www.infranken.de/ueberregional/deutschland/corona-herbstwelle-lauterbach-mit-bizarrem-vergleich-zu-massnahmen-paket-art-5515172

Fragen und Antworten zum Vermieten in Corona-Zeiten

Ja, aus nicht-touristischen Gründen darf weiter vermietet werden. Allerdings sind die Corona-Schutzregeln der einzelnen Bundesländer zu beachten. Bei einem ausdrücklichen Verbot darf keine Vermietung mehr erfolgen.
Ja, Sie als Vermieter von Monteurunterkünften obliegen der Pflicht, den Status bei Anreise zu überprüfen. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss einen negativen Test vorlegen. Wie alt dieser Test maximal sein darf, legen die Bundesländer in ihren Corona-Schutzverordnungen fest.
Tritt ein Verbot der touristischen Nutzung von Unterkünften in Kraft, müssen Gäste abreisen. Jedoch ist es möglich, dass die Länderverordnungen eine Übergangsregelung für bereits angereiste Gäste vorsehen.

Achten Sie auf ein Hygienekonzept und die Einhaltung der AHA-Regel. Lüften Sie die Zimmer der Monteure regelmäßig und weisen Sie Ihre Gäste ebenfalls darauf hin. In Innenräumen (nicht im privaten Bereich) müssen Masken getragen werden. Wichtige Hygienetipps finden Sie hier.

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