Immer noch zu wenige Frauen im Handwerk

27.08.2018

Der Spitzenverband des Handwerks ZDH kritisiert die Familienpolitik der Regierung und sieht in der schlechten Vereinbarkeit von Beruf und Familie eines der Probleme für zu wenig Frauen im Handwerk. Eine bessere und flächendeckende Kinderbetreuung in Kitas würde etwa günstigere Rahmenbedingungen für Frauen bieten um sich in Betrieben umfassender zu engagieren. Und das nicht allein um mehr Arbeitszeit zu investieren sondern auch um Meisterprüfungen zu absolvieren.

Darüber hinaus soll die Politik bisherige Regelungen wie die Witwenrente ab 45 oder die beitragsfreie Mitversicherung der Kranken- und Pflegeversicherung auf den Prüfstand stellen. Hier würden aus der Sicht des Verbands falsche Anreize gesetzt und die Attraktivität einer Erwerbstätigkeit herabgesetzt. Außerdem sollten die Kosten für Kinderbetreuung steuerlich stärker absetzbar sein als bisher. Handwerkspräsident Wollseifer sieht auch das Handwerk in der Pflicht das Arbeitsumfeld im Handwerk noch familienfreundlicher zu gestalten. Sicher ist: mehr weibliche Partizipation im Handwerk könnte zumindest teilweise eine Antwort auf die grassierenden Nachwuchsprobleme geben.

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