Handwerkspräsident fordert schnellere Brückensanierung

16.08.2018

Nach dem Brückeneinsturz in Genua kritisiert Handwerkspräsident Wollseifer die zu langen Planungsverfahren für ausbleibende Brückensanierungen in Deutschland. Dabei ist nicht allein die Bürokratie Schuld sondern nicht zuletzt auch der Bürger selbst.

Viele Verzögerungen lassen sich auf laufende Gerichtsverfahren zurückführen, die von Bürgerinitiativen angeregt wurden. Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks sieht aufgrund der zahlreichen Kontrollen dennoch keine unmittelbare Gefahr eines Brückeneinsturzs in Deutschland. Problematisch ist dennoch die langfristige Tendenz der Bausubstanz.

Viele Brücken wurden in den 60er Jahren gebaut und sind nicht für den heutigen Schwerlastverkehr ausgelegt. Verkehrsminister Scheuer warnt vor unnötiger Panikmache und versichert, dass man die Brücken in Deutschland "im Griff" habe. Stimmen aus Industrie und Handwerk fordern derweil in Zukunft wieder stärker auf Stahlbrücken zu setzen. Diese seien im Gegensatz zu Betonbrücken deutlich langlebiger und weniger schadensanfällig.   

Quelle: Rheinische Post / arte.tv

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