Lange Wartezeiten im Bauhandwerk

13.07.2018

Im Bauhandwerk kann man sich über zu wenig Arbeit nicht beklagen. Im Gegenteil, die Auftragsbücher platzen schier aus allen Nähten. Kein Wunder, schließlich floriert der Immobilienmarkt seit mittlerweile neun Jahren und dürfte im Zuge der Niedrigzinsen auch in Zukunft weiter seine Blüten treiben. Doch das schlägt sich nicht zuletzt in der Wartezeit auf die jeweiligen Handwerksdienstleistungen nieder. Gegenüber 2010 hat sich die Auftragsreichweite der Betriebe im Durchschnitt verdoppelt. In einigen Kammerbezirken betragen die Wartezeiten bis zu zehn Wochen.

Verschärft wird diese Situation durch den grassierenden Nachwuchsmangel in der Baubranche. In den nächsten 5 Jahren wird ein Generationenwechsel in den Betrieben außerdem zu weiterem Schwund führen. Dem Handwerk fehlen jährlich 15.000 bis 20.000 Auszubildende und der europäische Arbeitsmarkt treibt den Wettbewerb um fähige Arbeitskräfte zusätzlich an. Darüber hinaus dürften steigende Energie- und Rohstoffpreise den Bauherren Kopfschmerzen bereiten. Unternehmen wie Privathaushalte werden sich also auch noch in den kommenden Jahren auf höhere Kosten und längere Wartezeiten einstellen müssen.

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