Handwerk vs. Industrie

11.08.2017 Felix Böhm

Viele Betriebe können ihre Beschäftigten nach der Ausbildung nicht langfristig halten. Im Laufe des Berufslebens wechseln tatsächlich zwei Drittel der Beschäftigten im Handwerk in Industrieunternehmen über. Mit verschiedenen Maßnahmen soll dieser Entwicklung nun Einhalt geboten werden. Eine davon stellt das Projekt „Handwerk 2025“ in Baden-Württemberg dar, mit dem die Bindung der Beschäftigten an ihre Betriebe gestärkt werden soll.

Um dieses Ziel zu erreichen sollen bis 2019 Personalberatungsstellen in den Handwerkskammern des Bundeslandes eingerichtet werden. Eine digitale Beratungsstelle soll das Angebot ergänzen. Insbesondere die Beratung in Personalfragen dürfte zukünftig noch wichtiger werden, gerade mit Hinblick auf einen verschärften Fachkräftemangel. Das Land will die Maßnahmen mit über 2 Millionen Euro fördern und erhofft sich mittel- bis langfristig eine geringere Abwanderung der Handwerker in die Industrie.

Ein Problem bleibt allerdings bestehen. Das Lohnniveau ist in der Industrie nach wie vor deutlich höher angesiedelt als im Handwerk. Dennoch könnte die nun beschlossene „Personaloffensive“ ein erster Schritt sein um den gegenwärtigen Trend zumindest etwas einzudämmen. Das Modell aus dem Südwesten der Republik könnte so auch zum Vorbild für andere Bundesländer werden.

Quelle: Stuttgarter Nachrichten

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