ZDH meldet Fachkräftemangel trotz massiver Zuwanderung

01.08.2017 Felix Böhm

Der Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Holger Schwannecke, kann für den Fachkräftemarkt im Handwerk keine Entwarnung aussprechen. Der Passauer Neuen Presse sagte Schwannecke diesen Montag in einem Interview: “Zurzeit gibt es im Handwerk noch 30.000 offene Stellen.“

Das Problem ist nicht neu. Schon seit Jahren beklagen die Betriebe in Deutschland unbesetzte Ausbildungsplätze und stetigen Nachwuchsmangel. Gründe sind nicht zuletzt die sinkenden Schülerzahlen und eine stetig steigende Studierendenquote. Doch auch das Qualitätsniveau nimmt ab. Bewerber erfüllen oftmals nicht das Mindestmaß an Vorbildung und
Qualifizierung für einen Ausbildungsplatz.

Viele Stimmen aus Politik und Wirtschaft erhofften sich mit der hohen Zuwanderung eine Trendwende. Doch gerade hier ist das Problem nicht ausreichender Qualifizierung besonders hoch. Holger Schwannecke ruft daher die Politik zu konsequentem Handeln auf. Die berufliche Bildung sollte finanziell der akademischen Bildung gleichgestellt werden. Schwannecke fordert einen Berufsbildungspakt nach dem Hochschulbildungspakt „als Ausdruck der Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung.“

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