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Rudi hat heute mal einen freien Tag in Würzburg

Rudi Handwerker ist..äh macht heute blau in der unterfränkischen Perle Würzburg und kann seinen kulturellen Horizont erweitern!

Fränkische Grüße

Ob ihrs glaubt oder nicht, aber mein Chef hat mir heute tatsächlich mal frei gegeben und ich gammle gerade so herrlich hier in meinem Monteurzimmer in Würzburg. Nachdem ich mein Monteurzimmer in Paderborn gestern ordnungsgemäß und sauber wieder verlassen hatte, sollte ich eigentlich heute hier in der unterfränkischen Residenzstadt ran. Aber die geplanten Sanierungsarbeiten hatten sich verzögert und so bekam ich für  heute frei.

Frankenwein bringt Glück allein

Ich machte mir also einen gediegenen Tag in der Würzburger Altstadt und radelte gemütlich aus der Zellerau über die alte Mainbrücke Richtung Kiliansdom. Bei der Gelegenheit zwitscherte ich ein paar Schoppen Silvaner an der alten Mühle auf der Mainbrücke und  genoss das herrliche Panorama mit Blick auf Marienfeste auf der einen und alten Kran auf der anderen Mainseite. Mit ca. 1 Promille zuckelte ich dann gemütlich durch die Straßen und bekam langsam Hunger. Ich machte Einkehr in einen der berühmten Bäcks der Stadt. Diese besonderen Weinstuben gibt es in Würzburg schon seit jeher und ihr Name geht auf die Bäckereien zurück, deren Meister in früheren Tagen üblicherweise auch einen Weinberg besaßen und den Wein in ihrer Gaststube ausschenkten. Ursprünglich gab es in diesen Bäcken keine Speisen sondern nur Alkoholausschank und so behielt sich die Tradition, dass auch heute noch eigene Mahlzeiten in einem Bäck verzehrt werden können und dafür sogar Teller und Besteck bereitgestellt werden. Ich hatte allerdings keine eigene Brotzeit parat und bestellte mir zu einem Schoppen Bacchus ein riesiges Wiener Schnitzel mit einer gefühlten Tonne Pommes.  

Kulturprogramm auf Unterfränkisch

Recht vollgestopft verließ ich die Gaststätte und hatte mittlerweile auch gut einen sitzen. Bevor ich mich jedoch zu meiner Monteurunterkunft aufmachte, stattete ich noch der Würzburger Residenz und dem berühmten Hofgarten einen Besuch ab. Ein Weltkulturerbe der UNESCO sieht man ja auch nicht jeden Tag und so schlenderte ich beseelt durch die barocke Pracht höfischer Baukunst. Ich spürte aber so allmählich eine unglaubliche Müdigkeit in mir hochsteigen und wollte mich nur kurz auf einer der zahlreichen Bänke der Parkanlage ausruhen. Doch bevor ich wusste wie mir geschah klappte ich förmlich zusammen und schlief tief und fest ein.
Stunden später weckte mich irgendein seltsamer Gutmensch, der dachte ich wäre schon tot und schüttelte mich wie ein Bekloppter durch. Ich verpasste dem unverschämten Störenfried zwei Backpfeifen und sorgte für meine wohlverdiente Ruhe an meinem freien Tag. Blöderweise war es aber nun auch schon recht spät am Abend und ich musste mich zwangsläufig auf den Rückweg zu meiner netten Privatunterkunft machen. Dort sitze ich gegenwärtig etwas verschlafen und halte das Geschehene in diesen wenigen Zeilen fest. Solche lauen Freizeittage sollte es öfters geben. Selten habe ich so entspannt eine Stadt kennenlernen können. Aber morgen ruft schon wieder die Arbeit und ich befürchte mir wieder eine Monteurwohnung mit Wladi und Roman teilen zu müssen. Naja, mal schauen. In ein paar Stunden breche ich nach Bergisch Gladbach auf und bin gespannt was mich dort erwartet. Bis denn und gut Nacht

Euer Rudi! 

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