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Rudi Handwerker auf geheimer Mission in Wilhelmshaven

Rudi Handwerker ist weiterhin auf geheimnisvoller Mission unterwegs und erlebt mit Wladimir eine böse Überraschung in Wilhelmshaven!

Hallo liebe Rudi-Handwerker-Fans,

wir schippern momentan gemütlich mit einer Barkasse am Jadebusen entlang und ich genieße die frische Nordseeluft. Heute Morgen sind wir hier in Wilhelmshaven angekommen und konnten direkt ein bequemes Monteurzimmer mitten in der Stadt mieten und unsere Sachen unterbringen. Wladimir hatte die Geldtasche in den letzten Stunden wie seinen Augapfel behütet und so fuhren wir zu einem vereinbarten Treffpunkt mit Wladis Gläubigern irgendwo am Großen Hafen. Dort erkannte ich auch sofort die schwarze Limousine, die mir auch in Oberhausen auf den Fersen war. Als wir den Wagen erreicht hatten stiegen die zwei Anzugaffen aus und hatten immer noch diesen Blick als ob gleich die Welt untergehen würde. Ich fühlte mich nicht besonders wohl in meiner Haut und wäre am liebsten gleich wieder verschwunden aber Wladimir blieb ziemlich cool und schmiss den beiden Schlägertypen die Geldtasche vor ihre Füße. Ohne ein Wort zu wechseln schnappte sich einer der beiden die Tasche, prüfte kurz den Inhalt und nickte seinem ebenso wortkargen Kompagnon zu. Dann verschwanden die zwei Plaudertaschen wieder in ihrem dunklen Fahrzeug und fuhren davon.

Russisches Roulette

Wladimir grinste mich an und klopfte mir dabei auf die Schulter. Ich verstand zunächst nicht so recht woher seine gute Laune kam und schaute ihn ratlos an. Plötzlich öffnete er den Kofferraum und holte eine weitere Tasche aus dem Innenraum, die exakt derjenigen glich die wir eben noch den beiden Mafiatypen aushändigten. Mir schwante Übles und meine Befürchtungen bestätigten sich als Wladimir die Geldbündel aus der Tasche holte und mit einem Lachen vor meiner Nase damit rumwedelte. Er hatte die Tasche gegen eine mit Blüten ausgetauscht und fühlte sich in diesem Moment offenbar wie das größte Genie aller Zeiten. Die gefälschten Banknoten hatte er noch aus alten geschäftlichen Beziehungen, wie er es nannte. Ich konnte seine Dummheit kaum fassen und versuchte ihm eindringlich klarzumachen, dass der Bluff bald auffliegen werde und wir unseres Lebens nicht mehr sicher sein könnten. Aber Wladi war natürlich wieder mal ganz anderer Meinung und behauptete seine russischen Mafiafreunde würden sowieso dauernd nur mit Blüten bezahlen, die könnten den Unterschied gar nicht mehr bemerken. Ich schüttelte nur mit dem Kopf aber konnte an der Situation sowieso nichts mehr ändern und folgte Wladimirs Einladung in das beste Restaurant in Wilhelmshaven, wo wir uns beide ziemlich heftig die Kante gaben. Irgendwann mitten in der Nacht torkelten wir zu unserer Monteurunterkunft zurück und ich kramte bierselig die Türschlüssel hervor. Bevor wir sturzbesoffen in den Hausflur fielen sah ich noch auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein schwarzes Auto stehen. Dann wurde es auch mich herum schwarz und ich schlief tief und fest ein…
Was am nächsten Morgen geschah, das berichte ich euch beim nächsten Mal.

Bis dahin, euer Rudi!

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