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Rudi Handwerker in Weiden in der Oberpfalz

Rudi fährt mit Roman nach Weiden in der Oberpfalz! Hier verfolgt er russische Damen und wird selbst zum Entführer

Grüße von der tschechischen Grenze

Hallo liebe Fans meiner unfassbar spannenden und weltbewegenden Monteurreiseerfahrungen. Heute bin ich zusammen mit Roman in Weiden in der Oberpfalz angekommen. Über mein-Monteurzimmer.de haben wir uns zwei nette Monteurzimmer in Weiden in der Nähe des Marktplatzes genommen. Aufgrund der mysteriösen Hinweise dieser alten Säuferin gestern in Mülheim an der Ruhr, versuchten wir ein paar neue Spuren zu finden. Roman ratzte erstmal noch eine Runde in seinem Bett, während ich mich schon mal auf den Weg zum Oberen Tor machte und von dort die Altstadt von Weiden erreichte. Hier zwitscherte ich erstmal in einer kleinen Eckkneipe ein paar Pils und fragte mich danach am Alten Schulhaus, Unteren Tor und der Alten Stadtmauer einige Passanten, ob sie Wladi gesehen hätten, wofür ich ihnen sein Foto zeigte. Aber natürlich hatte ich da wieder mal kein Glück.

Ein plötzlicher Verdacht

Am Max-Reger-Haus beobachtete ich dann aber etwas Seltsames. Eine Passantin, die ich eben noch befragt hatte und kopfschüttelnd weiterlief, blieb plötzlich an der Hausecke stehen, schaute mir noch mehrfach mit ängstlichem Blick hinterher und zückte ihr Handy. Als ich ihr neugierig hinterherblickte, schreckte sie förmlich auf und huschte um das ehemalige Elternhaus des berühmten Komponisten aus meinem Blickwinkel. Zunächst dachte ich mir nichts dabei, aber als ich ein paar Schritte weiterlief wurde ich stutzig. Wieso hatte die Frau mir so verdächtig hinterhergeschaut? Und warum hatte sie so plötzlich ihr Handy gezückt? Mich hatte auf einmal so ein merkwürdiges Gefühl des bloßen Verdachts ergriffen und so machte ich kehrt und nahm die Verfolgung der mysteriösen Dame auf. Als ich um die Hausecke bog sah ich sie in einiger Entfernung mit dem Handy am Ohr hastig gestikulieren. Ich näherte mich vorsichtig, indem ich an den anliegenden Häuserwänden entlangschlich und plötzlich nur wenige Meter von ihr entfernt war.

Entführung bei Tageslicht

Aus dieser Distanz verstand ich nicht wirklich etwas, aber was mir aus den Gesprächsfetzen unverkennbar klar wurde war die Sprache in der sie kommunizierte: Russisch! Mein rein intuitiver Anfangsverdacht schien sich jetzt zu erhärten und ich war mir mittlerweile immer sicherer, dass die Frau mit Wladimirs Entführerin in Verbindung stehen dürfte. Auf einmal hörte das Gespräch auf und sie setzte ihren Weg in Richtung Flurerturm fort, einem Rest der alten Vorstadtmauer. Ich folgte ihr unauffällig und in einigem Abstand. Dabei kam mir die Idee Roman zu kontaktieren. Ich erreichte ihn nach mehreren Versuchen und erklärte ihm das Geschehen. Er war natürlich völlig aus dem Häuschen und brach sofort Richtung Flurerturm auf. Dort angekommen musste ich feststellen, dass eine Polizeidienststelle in dem ehemaligen Stadtturm liegt und die russische Verdächtige zielstrebig dort hinsteuerte. Ich war etwas verwirrt und beeilte mich sie einzuholen.

Kurz bevor sie den Eingang erreicht hatte, sprach ich sie abermals an, während sich Roman gleichzeitig langsam von hinten mit dem Kastenwagen näherte. Als sie mich sah wollte sie losrennen aber ich konnte sie rechtzeitig packen und mit zarter Gewalt in den Innenraum unseres Wagens befördern. Außer einem kurzen Schrei war nichts zu hören und in sekundenschnelle verschwanden wir von hier. Während der Fahrt zu unserer Monteurunterkunft sagte die Frau kein Wort und kauerte in einer Wagenecke. Roman sprach sie währenddessen auf Russisch an aber das war nutzlos. Dann erreichten wir unsere Unterkunft

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