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Rudi Handwerker auf tödlicher Mission Richtung Ulm

Endstation Ulm! Rudi Handwerker wollte doch nur Bier trinken, Wladi zückt sein Messer, Roman knackt Autos und zuletzt gibt's Wildgulasch und tödliche Bäume

Rache auf Russisch

Der absolute Wahnsinn liebe Leute! Ich schreibe euch gerade aus meinem Monteurzimmer in Ulm, naja eigentlich ist es diesmal mehr mein Privatzimmer. Denn was in den letzten Stunden so abging, das war nicht mehr normal. Wir entdeckten in der Bamberger Pension ja endlich den Essensdieb aus unserer Monteurwohnung in Hildesheim, Pavel. Kaum hatten wir also den Knaben gesichtet, holte Wladimir sein Teppichmesser hervor und wollte sein ohnehin schon stattliches Vorstrafenregister um den Punkt schwere Körperverletzung noch vergrößern. Allerdings trat er bei dieser Aktion etwas zu hastig auf und stolperte über seine eigenen Füße als er auf Pavel losstürmte. Der bemerkte natürlich schlagartig unser Erscheinen und rannte blitzartig zum Ausgang. Geistesgegenwärtig wollte ihn Roman abfangen und stellte sich ihm direkt in den Weg. Dummerweise hatte Pavel aber noch sein Bierglas in der Hand, das er ohne zu Zögern samt restlichem Inhalt in Richtung Romans Kopf warf. Der sprang reaktionsschnell zur Seite, was Pavel aber nun den erhofften Fluchtweg frei machte. Das Ganze spielte sich in sekundenschnelle ab und ich stand nur verdutzt neben unserem Tisch, sah Pavel noch durch die Tür stürmen und blickte ihm durch die Fenster nach wie er die Straße runterrannte. Da packte mich der stinkwütende Wladimir am Arm und schrie irgendwas auf Russisch, das einem Schlachtruf ähnelte.

Haltet den Dieb!

Kurz darauf befanden wir uns im Sprint auf der Straße mit vielleicht hundert Meter Distanz zu unserer Zielperson Pavel. In Entfernung sah ich, wie der auf einmal in einer Straßenecke einbog und nur wenige Sekunden später in seinem Auto wieder auftauchte. Er wendete seinen Wagen während wir keuchend versuchten ihn rechtzeitig abzufangen. Da hupte es auf einmal hinter uns. Roman hatte eines der parkenden Fahrzeuge vor der Pension kurzgeschlossen und stand nun mit laufendem Motor wild gestikulierend hinter uns. Wir stiegen also wie berauscht zu ihm ins Auto und nahmen die Verfolgung nun motorisiert auf. Pavel konnte sich derweil ein paar Sekunden Vorsprung verschaffen und querte wenige hundert Meter vor uns gerade eine Kreuzung Richtung Autobahn. Wladimir zwängte sich daraufhin ans Steuer und vertrieb Roman auf dem Beifahrersitz, was zu halsbrecherischen Schlenkern führte und beinahe in einem Frontalaufprall mit einem 40 Tonner geführt hätte. Nach ein paar Minuten hingen wir direkt hinter Pavels Heck und heizten die Autobahn entlang. Wladimir versuchte ihn mehrfach von der Fahrbahn abzudrängen. Aber Pavel konnte sich wieder ein wenig von uns absetzen.

Hetzjagd Richtung Ulm

Diese verrückte und lebensgefährliche Verfolgungsjagd setzte sich über Landstraßen bis in die schwäbische Alb fort und auf einmal konnte Wladimir zum überholen ansetzen und auf Fahrzeughöhe mit Pavels PKW kommen. Roman kurbelte das Fenster runter und schrie Pavel irgendwas Bulgarisches und mit Sicherheit nichts Freundliches entgegen. Dann geschah das Unglück. Pavel beschleunigte abermals und zog auf der rechten Spur wieder an uns vorbei. Wir blieben direkt hinter ihm, da sah ich auf einmal ein Reh wenige Meter voraus aus dem Wald springen. Es knallte direkt mit Pavels Motorhaube zusammen, schleuderte über seine Windschutzscheibe hinweg an uns vorbei und blieb als ein Haufen blutiger Wildgulasch zurück. Pavels Wagen geriet daraufhin ins Schleudern, drehte von der Fahrbahn ab und donnerte mit mindestens 180 Km/h gegen einen Baum. Geschockt blickte ich durch die Rückscheibe und konnte es nicht fassen, während Wladi und Roman jubelten und sich abklatschten. Wladimir fuhr seelenruhig weiter und nur kurze Zeit später fanden wir uns mitten in Ulm wieder. Als die beiden auch noch in ihrem Monteurzimmer feiern gehen wollten, hatte ich genug, suchte mir ein Privatzimmer und musste das Geschehene erstmal verdauen. In den Nachrichten war schon die Rede von einem Unfall mit einem Schwerverletzten auf unserer Strecke. Armer Pavel, aber das passiert eben wenn man unser Bier wegsäuft…

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* Hinweis: Der Satz „Deutschlands größtes Angebot speziell für Monteurunterkünfte“ bezieht sich auf die Gesamtanzahl von kostenpflichtigen und kostenfreien Unterkunftseinträgen in unserem Angebot mein-Monteurzimmer.de.