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Rudi Handwerker im altehrwürdigen Trier

Rudi Handwerker müsste eigentlich in Trier arbeiten, stattdessen macht er einen kleinen Sightseeing-Trip und erfährt von Wladis neuester Flucht!

Pfälzische Grüße

Ich grüße alle meine treuen Leser aus dem beschaulichen Trier, der ältesten Stadt Deutschlands. Mit seiner 2000-jährigen Geschichte zählt Trier zu den ältesten Städten Europas und ich bin jedes Mal aufs Neue begeistert wenn ich das Porta Nigra oder die Kaiserthermen vor Augen habe. Da wir ja schon am Morgen unseren nächsten Einsatztermin in der Nähe der Trierer Altstadt hatten, schleppte ich einen todmüden Wladimir in unser neues Monteurzimmer und gab auf der Baustelle schnell bescheid, dass wir ein wenig später eintreffen würden. Unglücklicherweise war Wladi noch dermaßen durch den Wind, dass ich beschloss den armen Kerl erstmal ausschlafen zu lassen und in der Zwischenzeit alleine das schöne Trier zu erkunden.

Mittäglicher Kulturgenuss

Meine erste Station führte mich zur Konstantinbasilika, der den einstigen Thronsaal Kaiser Konstantins im Inneren birgt. Übrigens der größte einzelne Raum, der noch aus der Antike erhalten geblieben ist. Ich schritt ehrfürchtig durch diese heiligen Hallen und bekam für einen kurzen Moment das Gefühl von der Größe und Macht, die das Römische Reich seinerzeit besaß. Dann führte mich mein Weg über die Römerbrücke, die natürlich die älteste Brücke der Welt ist. Mithilfe von wissenschaftlichen Untersuchungen ließ sich der Entstehungszeitraum der Brücke auf das Jahr 17 nach Christi Geburt bestimmen. Mit diesen gewaltigen Zeiträumen im Kopf spazierte ich weiter durch die Stadt bis zu ihrem berühmtesten Wahrzeichen, dem Porta Nigra. Dieses Stadttor ist das einzige römische Stadttor in Deutschland, das sich in einem solch hervorragenden Bauzustand befindet. Als ich wenige Minuten vor dem imposanten Bauwerk verharrte, fühlte ich mich ins alte Rom versetzt und wünschte mir nur einmal kurz in dieses aufregende Leben der Antike eintauchen zu können. Dann fuhr aber ein alter Laster am Tor vorbei und hinterließ eine stinkende Dieselwolke, die bei mir einen unangenehmen Hustenanfall verursachte. Mit einem Schlag befand ich mich wieder in der tristen Gegenwart und setzte meinen Weg fort. Ein kurzer Abstecher zur Liebfrauenkirche durfte natürlich nicht fehlen. Deutschlands älteste gotische Kirche beeindruckt mit seiner Größe und den imposanten Chorfenstern von Jacques Le Chevallier.

Nachrichten aus Bottrop

Als ich das Gotteshaus wieder verlassen hatte klingelte plötzlich mein Handy und Wladimir meldete sich panisch. Ich verstand zuerst kein Wort aber dann beruhigte sich der panische Russe und erzählte mir er habe vor unserer Monteurwohnung ein paar verdächtige Gestalten gesehen, was ihn dazu veranlasste die Flucht anzutreten. Er war aus lauter Furcht einfach losgefahren und sei ziellos über die Autobahn geheizt. Momentan befindet er sich in Bottrop. Ich sagte ihm er solle nicht die Nerven verlieren und einfach bleiben wo er ist. Morgen komm ich nach Bottrop und der Spuk wird hoffentlich bald ein Ende finden.

Bis dahin macht's gut, euer Rudi!

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* Hinweis: Der Satz „Deutschlands größtes Angebot speziell für Monteurunterkünfte“ bezieht sich auf die Gesamtanzahl von kostenpflichtigen und kostenfreien Unterkunftseinträgen in unserem Angebot mein-Monteurzimmer.de.