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Rudi Handwerker auf der Durchreise in Speyer

Rudi Handwerkers Freund Wladimir sieht in Speyer den Teufel persönlich und liefert sich ein paranoides Wettrennen bis zum Kaiserdom

Servus liebe Leser,

ein weiteres, anstrengendes Kapitel fügt sich in mein Monteurtagebuch ein. Mittlerweile liege ich in meinem bequemen Bett meiner sehr gut ausgestatteten Monteurwohnung in Speyer. Neben mir schnarcht gerade Wladimir. Heute früh folgte ich ja dem Ruf meines Kollegen und packte meine Sachen in Kaiserslautern. Der Weg war diesmal ja nicht besonders weit und so erkannte ich schon nach kurzer Fahrt die eindrucksvollen Türme des Kaiser- und Mariendoms, der seit 1981 zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt und die größte noch intakte romanische Kirche der Welt ist. Ich parkte meinen Wagen im Stadtteil Speyer-West in der Nähe des Hauptbahnhofs und schlenderte gemütlich zu meinem dort gebuchten Monteurzimmer. Die freundliche Vermieterin empfahl mir sogleich einen Besuch des Wasserturms, dem Wahrzeichen dieses Stadtteils, allerdings wollte ich zunächst einmal Wladi erreichen um in Erfahrung zu bringen wo sich der Spinner eigentlich aufhält. Nach zahlreichen Versuchen erreichte ich ihn endlich auf dem Handy und verabredete mich mit ihm in der wunderschönen Altstadt.

Tödliche Vergangenheit

Ich machte mich also direkt auf den Weg und traf ihn am Altpörtel, dem mittelalterlichen Haupttor in Speyer. Er machte auf mich einen ziemlich ängstlichen Eindruck und wir gingen zusammen ein paar Schritte bis er mich an die Seite nahm und erzählte, dass seine Gläubiger mittlerweile den Falschgeldbetrug erkannt hatten. Mich wunderte das deutlich weniger als Wladimir, der offensichtlich davon ausging ein paar Vollidioten über den Tisch gezogen zu haben. Allerdings war ihm sein drohendes Schicksal wohl mehr als bewusst, denn er wurde mit jeder Minute die wir uns unterhielten panischer und schaute jedem vorbeilaufenden Passanten paranoid hinterher. Plötzlich riss er sich von mir los und rannte schreiend die Maximiliansstraße in Richtung Dom entlang.

Göttlicher Beistand

Ich hetzte ihm natürlich hinterher und war völlig irritiert von seiner plötzlichen Flucht, die ich mir nicht erklären konnte. Er rannte wie ein Bekloppter mitten in den Kaiserdom hinein, sodass ich ihn kurz aus den Augen verlor. Als ich selbst inmitten des ehrwürdigen Gotteshauses ankam sah ich Wladimir jedoch vor dem großen Altar andächtig auf Knien beten und irgendwelche russischen Verse murmeln. Er war auf einmal völlig in sich gekehrt und als ich mich zu ihm runterbeugte lächelte er mich träumerisch an. Ich fragte ihn natürlich direkt weshalb er eben schreiend vor mir wegrannte und erhielt als Antwort, dass er den Teufel persönlich gesehen habe und seine einzige Rettung in der heiligen Jungfrau Maria finden könne. Ich merkte jetzt erst wie geistig verwirrt meine russischer Freund schon war und konnte ihn überreden mir in mein Monteurzimmer zu folgen. Dort angekommen steckte ich Wladi erstmal unter die Dusche und danach ins Bett. Jetzt schläft der alte Haudegen erstmal tief und fest. Hoffentlich fühlt er sich morgen wieder etwas besser. Ich hau mich jetzt auch erstmal aufs Ohr. Morgen müssten wir eigentlich wieder in Trier unseren nächsten Arbeitseinsatz beginnen. Mal sehen ob das klappt.

Bis morgen, euer Rudi!

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* Hinweis: Der Satz „Deutschlands größtes Angebot speziell für Monteurunterkünfte“ bezieht sich auf die Gesamtanzahl von kostenpflichtigen und kostenfreien Unterkunftseinträgen in unserem Angebot mein-Monteurzimmer.de.