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Rudi Handwerker auf Station in Recklinghausen

Unser Rudi Handwerker trifft Roman in Recklinghausen, gönnt sich ein kleines Kulturprogramm und pennt fast vorm TV ein!

Ein Hoch auf die Ruhrfestspielstadt

Mein gestriger Tag in Passau war ja recht erholsam und ich hatte nach Ewigkeiten mal wieder Kontakt zu Roman aufgenommen. Da wir beide einen Montageeinsatz in Recklinghausen hatten verabredeten wir uns für ein Treffen im Ortsteil Paulusviertel. Ganz in der Nähe hatte ich mein komfortables Monteurzimmer bezogen und in der Mittagspause hielt ich dort dann auch ein kurzes Nickerchen. Plötzlich klingelte es Sturm und ich bemerkte schlaftrunken, dass ich verschlafen hatte. Roman hatte ich praktischerweise die Adresse meiner Monteurunterkunft mitgeteilt und so wartete er vor der Tür auf mich. Wir setzten uns in ein Café um die Ecke und plauderten über die Arbeit und natürlich über Wladimirs Geschichte. Roman hielt mich immer noch für einen fantasierenden Spinner aber er wunderte sich auch weshalb er so lange von seinem russischen Kumpel nichts mehr gehört hatte. Ich versicherte ihm noch einmal, dass ich mir diese Geschichte nicht ausgedacht hatte und wir verabschiedeten uns. Roman musste wieder auf seine Baustelle am Stadthafen im Süden der Stadt. Ich musste dann auch wieder so langsam an die Arbeit und spazierte noch ein wenig durch die Innenstadt. Besonders bekannt ist Recklinghausen ja für seine Ruhrfestspiele, die ich mir allerdings noch nie bisher ansehen konnte. Außerdem hat die Stadt einen der größten Basketballvereine des Ruhrgebiets. Von diesen Citybasket Recklinghausen hatte ich allerdings noch nie etwas gehört. Erwähnenswert sind außerdem noch das Planetarium, die Volkssternwarte und der Tierpark. In keinem dieser Einrichtungen bin ich bisher gewesen und irgendwas sagte mir, dass ich die Gelegenheit auch nicht mehr finden würde.

Kulturschock im Pott

Zurück auf der Baustelle ging die Arbeit nur recht mühselig von der Hand. Die Sonne brannte auf meinen Schädel und ich schwitzte wie eine trächtige Kuh beim Almabstieg. Wir verlegten wieder mal ein paar Leitungsrohre und meine Kollegen waren ziemlich nervig an diesem Tag. Ich war äußerst dankbar als der Feierabend endlich da war und die Temperaturen auch endlich etwas in den Keller gingen. Ich wollte dann noch das vestische Museum der Stadt besuchen um etwas mehr von der interessanten Landesgeschichte zu erfahren, allerdings hatte der Bunker schon geschlossen. Recklinghausen war im Mittelalter ja mal ein Gerichtsbezirk eines so genannten Gogerichts. Blöderweise konnte ich nun zu diesem Hintergrund nichts weiter erfahren, also machte ich zumindest noch einen Abstecher zum Wahrzeichen der Stadt, der Propsteikirche St. Peter. Die ist zwar ein durchaus eindrucksvoller Sakralbau, allerdings sehen nach meiner Erfahrung mittlerweile alle Kirchen irgendwie gleich aus.

Ich hatte genug von Kirchen und geschlossenen Museen, daher beschloss ich nun meinen Feierabend einfach in mein gemütliches Monteurzimmer zu verlegen und mich vom faszinierenden Fernsehprogramm einlullen zu lassen. Das gelang auch ganz gut, bis mir einfiel, dass ich heute Abend ja noch nach Dorsten fahren wollte um meinen Cousin mal zu besuchen. Ewig nicht mehr gesehen die bucklige Verwandtschaft. Ich raffte mich also nochmal auf und fuhr los. Alles Weitere berichte ich euch in der nächsten Rudi-Handwerker-Episode.

Bis bald, euer Rudi  

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