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Rudi Handwerker darf heute in Paderborn ran

Heute trifft Rudi in Paderborn seine russischen Freunde in bierseliger Laune und mit bombigen Fundstücken!

Servus miteinander,
wie gestern schon kurz erwähnt führte mich mein heutiger Einsatz auf die gefürchtete Großbaustelle in Paderborn. Ich brach morgens von meinem Monteurzimmer in Bochum auf und kam rechtzeitig auf der Baustelle an. Nach kurzer Enthaltsamkeit traf ich wieder mit Roman und Wladimir zusammen, die mich schon sehnsüchtig vermisst hatten. Zumindest machten die beiden diesen Eindruck als sie mich sahen und euphorisch umarmten. Als ich dann aber bedauerlicherweise ihren Atemgeruch mitbekam, wusste ich woher die gute Stimmung rührte. König Alkohol hatte wieder mal in der Frühe sein Zepter geschwungen und dementsprechend waren meine zwei Kollegen bester Laune, trotz der Menge an Arbeit die auf uns wartete.

Baggerkönig Wladi

Wladimir musste zu allem übel auch noch den Bagger fahren und fuhr mit lebensgefährlicher Hemmungslosigkeit mitten über die Baustelle ohne zu wissen wohin er eigentlich musste. Roman hämmerte derweil sinnlos mit dem Presslufthammer in irgendeinem Erdloch rum und lachte die ganze Zeit auch noch diabolisch. Plötzlich jedoch machte es einen lauten Schlag und Roman flog schlagartig nach hinten auf den Rücken. Der Presslufthammer wurde von irgendeinem Teil im Boden offenbar gestoppt und verursachte einen Unwucht, die Roman schmerzhaft zu spüren bekam. Ich eilte zu ihm und half dem armen Kerl wieder auf die Beine, während die versammelte Mannschaft neugierig auf das Loch im Boden blickte. Wladimir hatte auch schon von der Sache Wind bekommen und steuerte seinen Bagger wenig elegant zu der Fundstelle.

Explosive Schätze in Paderborn

Ohne auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken, was er hier vor sich hatte, hebelte er die Schaufel mitten in das Erdreich und leerte den Aushub direkt vor unseren Füßen aus. Ich traute meinen Augen kaum als sich der Staub langsam gelegt hatte und eine riesige Fliegerbombe zum Vorschein kam. Wladimir schaute verdutzt von seinem Bagger runter und rief irgendwas Russisches. Roman trat ohne auch nur den Hauch eines Bedenkens an das Teil heran und trat mit seinem rechten Stiefel dagegen bis der gröbste Dreck abfiel. Ich schlug mir natürlich die Hände über den Kopf und zog Roman zurück, der schon Anstalten machte auf der Bombe Platz zu nehmen. Wladimir schien sich regelrecht zu freuen über diesen bombigen Fund und meinte wir sollten mit dem Teil zur nächsten Handwerkskammer fahren und dabei helfen Steuergelder einzusparen. Ich konnte diesen geplanten Terrorakt schon im Keim ersticken und rief die Polizei an, die eine halbe Stunde später eintraf. Wir mussten uns daraufhin unmittelbar aus dem Gefahrenbereich des Bombenfunds entfernen und Wladimir musste sogar gewaltsam aus seinem Bagger gezerrt werden. Als wir dann wenige Stunden später in unserem Monteurzimmer ankamen, hörten wir noch im Radio, dass der komplette Stadtteil Marienloh evakuiert werden musste. Roman nörgelte dann noch dauernd rum, dass er nicht zusammen mit seinem Schatz, wie er es nannte, fotografiert wurde. Am liebsten hätte er auf der Bombe gethront und ein dabei eine Flasche Bier geköpft. Ich schüttelte nur den Kopf und machte noch einen kurzen Spaziergang zum Paderborner Dom. Im Angesicht dieses imposanten Bauwerks beruhigten sich langsam meine angespannten Nerven und bereitete mich mental auf unseren kommenden Einsatz in Würzburg vor. Diesmal hoffentlich ohne explosive Überraschungen.

Euer Rudi

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* Hinweis: Der Satz „Deutschlands größtes Angebot speziell für Monteurunterkünfte“ bezieht sich auf die Gesamtanzahl von kostenpflichtigen und kostenfreien Unterkunftseinträgen in unserem Angebot mein-Monteurzimmer.de.