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Rudi Handwerker auf Tour in Oberhausen

Diesmal rast Rudi durch die Wiege des Ruhrgebiets und flüchtet vor dunklen Verfolgern!

Heiße Ware unterm Kopfkissen

So, nach kurzer Pause melde ich mich aus meinem kuschligen Monteurzimmer in Oberhausen. Beim letzten Mal erlebte ich ja höchst seltsame Dinge zusammen mit Wladimir in Salzgitter. Seitdem bin ich in Besitz dieses mysteriösen Koffers, dessen Inhalt ich nicht kenne und den ich auch unter gar keinen Umständen öffnen sollte. Als ich heute Morgen aufgewacht bin hatte ich ziemliche Kopfschmerzen und der Koffer unter meinem Bett schien über Nacht total heiß geworden zu sein. Ich konnte das Teil kaum anfassen und machte mir so langsam etwas Sorgen. Ich hatte mich mit Wladimir auf unserer Baustelle am Rhein-Herne-Kanal verabredet und fuhr etwas nervös mit dem Koffer auf dem Rücksitz zu unserem Treffpunkt. Wladimir musste noch ein paar Details mit dem Vermieter seiner Monteurunterkunft klären und kam etwas verspätet an. Er war ziemlich hektisch und fragte direkt nach seinem Koffer, den ich ihm liebend gerne wieder zurückgab. Ich dachte damit wäre die Sache für mich erledigt, aber da hatte ich mich gründlich getäuscht.

Hetzjagd an der Herne

Als ich in Ruhe meiner Arbeit bei den Schachtarbeiten am Kanal nachging, bemerkte ich plötzlich wie einige Meter entfernt von mir eine dunkle Limousine parkte und sich bis zu meinem Feierabend nicht von der Stelle rührte. Ich beobachtete den Wagen den ganzen Tag über und konnte weder jemanden ein- noch aussteigen sehen. Zunächst dachte ich mir nichts weiter dabei, aber als ich mich am späten Nachmittag zu meinem Monteurzimmer aufmachte, sah ich im Rückspiegel wie mich die Limousine verfolgte. Ich wurde ein wenig panisch und entschloss mit einer halsbrecherischen Fahrt durch Oberhausen meine Verfolger abzuschütteln. Ich raste mit meinem Kastenwagen am Gasometer vorbei in Richtung centrO, dem neuen Stadtzentrum von Oberhausen. Dann bretterte ich wie ein Bekloppter über den Friedensplatz und glaubte die Limousine mittlerweile abgehängt zu haben. Aber als ich auf dem Altmarkt einbog sah ich den Wagen plötzlich wieder hinter mir einscheren und musste erneut Gas geben.

Inkognito in Richtung Norden

Mit einem Affenzahn düste ich am Rathaus vorbei und steuerte in Richtung Bahnhof. Nach ein paar Minuten hatte ich endlich einen größeren Vorsprung herausgefahren und konnte meine lästigen Verfolger nicht mehr im Rückspiegel entdecken. Ich traute mich allerdings nicht mehr in mein Monteurzimmer zurück und parkte in der Nähe vom Bahnhof. Blöderweise konnte ich Wladimir nicht erreichen und so wusste ich nicht was ich jetzt tun sollte. Da ich am nächsten Tag nach Schwerin musste, entschloss ich mich meinen Wagen zunächst stehenzulassen und meine Reise mit der Bahn in die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern anzutreten. Nur eine halbe Stunde später saß ich also im nächsten Zug und erholte mich von den Strapazen, da stoppte auf freier Strecke auf einmal der Zug und in der Durchsage erfuhr man, dass die Weiterfahrt durch eine Stellwerkstörung momentan nicht möglich sei. Als ich aus dem Fenster schaute sah ich wie die schwarze Limousine neben den Gleisen auftauchte und neben meinem Zugwaggon zum Stehen kam. Was dann geschah, berichte ich euch beim nächsten Mal…

Euer Rudi

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