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Rudi Handwerker im imposanten Neuss

Rudi Handwerker befindet sich diesmal in der Weltstadt Neuss und erlebt dort niederrheinische Eleganz und einen ängstlichen Wladimir!

Die Weltstadt Neuss begeistert

Das tut sie natürlich nicht. Neuss ist ungefähr so spannend wie ein paar ungewaschene Socken oder seiner Waschmaschine 2 Stunden lang im Schonwaschgang zuzuschauen. Obwohl, letzteres ist unfair, also der Waschmaschine gegenüber. Naja, ok, ganz so schlimm war es nicht. Ich befand mich heute den ganzen Tag auf einer Baustelle irgendwo in dieser niederrheinischen Weltmetropole und freute mich einfach endlich in meinem Monteurzimmer Ruhe finden zu können. Als ich mich heute Nachmittag auch nur kurz in die Innenstadt von Neuss begab, waberte überall Kohlenruß und Staub umher und überall begegneten mir Kumpels mit schwarzen Gesichtern und Spitzhacken. Ich fragte bei der Gelegenheit einen von ihnen was denn für Neuss besonders populär wäre und er sagte mir Neuss sei die größte Kreisstadt Deutschlands. Beinahe wäre ich ausgeflippt vor lauter Faszination über diese Neuigkeit, konnte mich aber gerade noch so beruhigen und wollte von ihm noch mehr solcher spannenden Details erfahren. Da sagte der gute Bergmann, Neuss sei nicht nur die größte Kreisstadt der BRD sondern auch gleichzeitig noch die größte Stadt des Rhein-Kreises Neuss. Mir fiel glatt die Kinnlade runter vor lauter Begeisterung und ich fühlte plötzlich diesen Glämmer und Glitzer der von Neuss ausgeht und diesen unverwechselbaren Charme dieses Juwels am Niederrhein.

Kumpels auf Krawall gebürstet

Mein freundlicher Städteführer verabschiedete sich dann zu seiner nächsten Schicht und ich spazierte am Industriehafen entlang zu meiner Monteurunterkunft. Dort angekommen begrüßte mich Wladimir mit verängstigter Miene und berichtete mir, er sei von einem Dutzend Bergleuten verfolgt worden. Ich hielt ihn natürlich für paranoid und fragte was passiert sei. Er erzählte mir, dass er in der Nähe des Quirinus-Münster an Tunnelarbeiten beteiligt gewesen sei und plötzlich die besagte Bergbaumannschaft auftauchte. Die Bergmänner hätten die Tunnelarbeiter zu einem Saufwettbewerb aufgefordert und es war natürlich eine Frage der Ehre dieser Aufforderung nachzukommen. Wladimir hatte dann angeblich einen Bergmann nach dem anderen unter den Tisch gesoffen und verlangt, dass die Kumpels den Arbeitern die Füße küssen. Verständlicherweise fanden das die sturzbesoffenen Bergheinis nicht so spaßig und forderten ihrerseits von den Arbeitern am Allerwertesten geleckt zu werden.

Wladi auf der Flucht

Naja, wie dem auch sei, da genügend Alkohol im Spiel war schaukelten sich die Gemüter allmählich hoch und schlussendlich artete das ganze in einer ordentlichen Schlägerei aus, an deren Ende Wladimir sein Heil in der Flucht suchen musste und sich noch rechtzeitig in unserer Monteurzimmer in Neuss verstecken konnte. Ich fand die Geschichte ja recht kurios und glaubte ihm das nicht so recht. Als ich dann aber kurze Zeit später aus dem Fenster meines Monteurzimmers schaute und eine aufgebrachte Menge an Bergmännern die Straße rauf und runterlaufen sah, wusste ich, dass jedes seiner Worte wahr sein musste. Vor lauter Angst verkroch ich mich in mein Bett und war froh heute früh möglichst schnell wieder aus Neuss verschwinden zu können, um unseren nächsten Arbeitseinsatz in Rostock wahrzunehmen. Aber darüber mehr beim nächsten Mal.

Euer Rudi

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* Hinweis: Der Satz „Deutschlands größtes Angebot speziell für Monteurunterkünfte“ bezieht sich auf die Gesamtanzahl von kostenpflichtigen und kostenfreien Unterkunftseinträgen in unserem Angebot mein-Monteurzimmer.de.