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Rudi Handwerker auf Spurensuche in Mülheim an der Ruhr

Rudi und Roman sind auf der Suche nach Wladi in Mülheim, belästigen Passanten und bekommen plötzlich einen ganz heißen Tipp!

Detektive an der Ruhr

Guten Tag allerseits. Mein Kollege Roman und meine Wenigkeit berichten heute aus unserem höchst komfortablen Monteurzimmer in Mülheim an der Ruhr. Am gestrigen Tag war mein lieber Kollege Roman ja nicht besonders gut drauf obwohl ich ihn extra auf die Kirmes in Moers eingeladen hatte. Das Verschwinden von Wladimir und dessen seltsame SMS hatten ihn dann doch mehr mitgenommen als ich vermutet hatte. Da ich ihm versprochen hatte, dass wir beide gemeinsam nach Wladimir suchen werden, fuhr ich uns beide heute Morgen in die ehemalige Leder- und Montanstadt.
Dort ratzten wir erstmal eine Runde in unseren bequemen Monteurzimmern und begaben uns dann am frühen Nachmittag auf Spurensuche in der Innenstadt von Mülheim. Komischerweise hatte Wladimir in seiner Rettungs-SMS als letzten Aufenthaltsort vor seiner Entführung das Kunstmuseum "Alte Post" angegeben. Da uns aber jegliche Hintergründe seines Verschwindens fehlten, half uns dieser Ansatz auch nicht viel weiter. Ich nutzte die Gelegenheit und schaute mir erstmal zwei Stündchen eine Ausstellung über Marc Chagall an, was bei meinem lieben Kollegen Roman auf wenig Gegenliebe stieß. Auf sein Drängen hin zeigten wir danach mehreren Passanten in der Umgebung des Wasserturms ein Foto von Wladi, allerdings ohne auch nur den Hauch eines Erfolgs. Keine Menschenseele hatte den Chaoten offenbar hier irgendwo gesehen.

Entspannung in "der Stadt am Fluss"

Die anstrengende Sucherei ermüdete mich und so bat ich Roman ein kurzes Schläfchen im Raffelbergpark machen zu dürfen. In dieser Parkanlage befand sich ein ehemaliges Solebad mit Kureinrichtungen und so machte ich mich auf einer der einladenden Parkbänke lang und döste langsam ein. Blöderweise wurde ich nach viel zu kurzer Zeit von Roman wachgeschüttelt, der behauptete ich wäre schon seit über drei Stunden weggepennt. Ich hielt das zunächst für vollkommen übertrieben, allerdings belehrte mich die Uhrzeit dann eines besseren. Da es jetzt dann doch schon reichlich spät war, schlug ich Roman vor noch schön einen trinken zu gehen und auf Wladimirs Wohl anzustoßen. Er schien mir zwar recht unzufrieden, dass unsere Suche bisher eher suboptimal verlaufen war, konnte der Aussicht auf ein paar frische Pils aber wie üblich nicht widerstehen. Wir steuerten also zielstrebig eine der urigen Kneipen in der Mülheimer Altstadt an und zechten gemütlich mehrere Pils und Doppelkorn.

Augenzeugin mit Profitgier

Irgendwann wedelte Roman vollgesoffen wie er war mit Wladimirs Foto in der Kneipe rum und fragte lallend die Gäste ob sie seinen vermissten russischen Freund schon mal gesehen hätten. Ich versuchte ihn mehrfach von seinem Tun abzuhalten und befürchtete, dass sich die Gäste eher belästigt als belustigt fühlten. Doch plötzlich meldete sich eine weibliche Stimme irgendwo aus den hinteren Reihen der düsteren Kneipe und zum Vorschein kam eine alte, runzlige Oma, die uns erzählte sie kenne den Mann auf dem Foto und habe seine Entführung beobachtet. Roman war natürlich gleich Feuer und Flamme für die Behauptungen der alten Kuh und fragte sie nach Details aus. Ich war allerdings sofort skeptisch als sie ihr Wissen nur gegen Bares mit uns teilen wollte. Roman zückte natürlich gleich ein paar Scheinchen und sofort plapperte die Frau drauf los und behauptete der Wagen in den Wladimir gezerrt worden sei hätte das Kennzeichen "WEN" gehabt. Roman konnte damit nichts anfangen aber ich wusste, dass es sich um Weiden in der Oberpfalz handelte und wunderte mich über den Einfallsreichtum dieser alten Betrügerin. Als sie dann allerdings eine exakte Beschreibung von Wladimir geben konnte und von seinen Tattoos an Oberarme und Händen berichtete, wurde ich stutzig. Davon war auf dem Foto nichts zu sehen und offenbar hatte sie das ganze doch nicht erfunden. Um das allerdings zu überprüfen werden wir Morgen unsere Suche in Weiden fortsetzen. Mal sehen ob wir da weiterkommen.

Bis dann, euer Rudi!

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* Hinweis: Der Satz „Deutschlands größtes Angebot speziell für Monteurunterkünfte“ bezieht sich auf die Gesamtanzahl von kostenpflichtigen und kostenfreien Unterkunftseinträgen in unserem Angebot mein-Monteurzimmer.de.