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Rudi Handwerker verschlägt es nach Moers

Rudi Handwerker kommt am Niederrhein an, trifft auf einen verstörten Roman, hört von Wladimirs Entführung und geht dann erstmal auf die Kirmes!

Rheinischer Frohsinn

Seid gegrüßt meine Freunde! Mich hat es heute an den schönen Niederrhein verschlagen. Dort stehen eigentlich mal wieder umfangreiche Montagearbeiten an zwei Autobahnabfahrten an, allerdings hatte ich keinen so richtigen Bock auf schweißtreibende Tätigkeiten und überlegte nun wie ich mich am besten um die Arbeit drücken könnte. Mir wurde in meinem Monteurzimmer so langsam immer etwas wärmer, jetzt da die Sonne richtig herausgekommen war. Plötzlich klingelte es an meiner Tür und Roman stürmte in die Monteurwohnung. Er war vollkommen aufgelöst und erzählte mir er habe von Wladimir eine SMS erhalten, in der stand, dass man ihn irgendwo in einem Keller gefangen hielt. Die letzte Stadt in der er sich vor der Entführung befand sei Mülheim gewesen. Ich musste Roman erst einmal beruhigen bevor ich ihm vorschlug Morgen gemeinsam auf die Suche nach Wladimir zu gehen. Zufälligerweise hörte ich dann gerade im Radio, dass in Moers momentan die Kirmes stattfindet und ein wenig Ablenkung für Roman durchaus hilfreich sein dürfte. Ich überredete das Nervenbündel also einmal auf dem größten Volksfest am Niederrhein vorbeizuschauen um den Kopf mal freizubekommen.

Bummelspaß am Niederrhein

Wir ließen also die Arbeit ruhen und schlenderten über das weitläufige Kirmesgebiet mit seinen über 200 Ausstellern. Roman war nicht besonders begeistert und kam erst nach ein paar Bier in Schwung. Nachdem er sich jedoch mit mehreren Betreibern von Fahrgeschäften angelegt hatte, beschloss ich den Unruhestifter in seine Monteurunterkunft im Stadtteil Utfort zu bringen. Dort konnte der Chaot erstmal seinen Rausch ausschlafen und wieder zu Verstand kommen. Ich wollte mich gerade wieder zu meinem Monteurzimmer in Schwafheim aufmachen da kam mir blöderweise ein ehemaliger Arbeitskollege entgegen, mit dem ich heute eigentlich gemeinsam ein paar Rohre verlegen sollte. Ich wollte ihn erst noch gepflegt ignorieren aber dummerweise erkannte er mich und zwang mich zu einer Rechtfertigung für mein Fehlen. Ich erzählte ihm was von dringenden Familienangelegenheiten und Notfällen, was in gewissem Sinne ja auch zutreffend war. Er war ziemlich angefressen, dass er die Drecksarbeit zum größten Teil alleine machen musste, aber komischerweise schien er mir die Geschichte abzukaufen und wünschte mir noch viel Erfolg bei meinen privaten Problemen. Ich hatte die Doofheit von diesem Typen doch unterschätzt und fragte mich welchen Quatsch ich ihm sonst noch so hätte erzählen können.

Wir verabschiedeten uns und ich trudelte quietschfidel in meinem kleinen, gemütlichen Monteurzimmer in Moers ein. Seltsamerweise machte mir die Entführung von Wladi überhaupt nichts aus. Ich war nicht einmal besonders besorgt. Im Gegenteil, irgendwie war ich froh zu wissen, dass dieser Verrückte momentan nicht frei herumläuft. Andererseits wollte ich auch nicht leugnen, dass man in gewissem Maße ja auch befreundet ist und ich wollte ganz bestimmt kein Kameradenschwein sein. Ich entschied mich diese Gedanken nicht weiter zu verfolgen sondern erstmal die Nachtruhe einzuläuten. Morgen werde ich mit Roman mal in Mühlheim nach Spuren von Wladis Verschwinden Ausschau halten.

Bis Morgen, euer Rudi

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* Hinweis: Der Satz „Deutschlands größtes Angebot speziell für Monteurunterkünfte“ bezieht sich auf die Gesamtanzahl von kostenpflichtigen und kostenfreien Unterkunftseinträgen in unserem Angebot mein-Monteurzimmer.de.