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Arbeitseinsatz in Mannheim

Rudi Handwerkers nächste Station ist die Metropole der Kurpfalz: Mannheim. Er baut dort an Fressgassen für Mannheimer Bonzen, muss mitanhören welche Folgen Kohlsuppe mit Schwarzbier haben kann und bekommt nachts Panikanrufe von Roman…

Am Morgen danach

Der Wecker klingelte mal wieder viel zu früh und ich schälte mich lustlos aus dem echt bequemen Bett meines Monteurzimmers. Nur ein paar Meter entfernt sägte Roman noch ein paar Fichtenwälder ab und sabberte dabei sein Kissen voll. Während ich ziemlich zerknittert langsam wieder den aufrechten Gang lernte und zur Tür schlurfte, hörte ich plötzlich wie seltsame Geräusche aus dem Bad zu mir drangen. Als ich die Tür öffnete wurde mir klar wer der Urheber dieser unsäglichen Laute war. Wladimir hatte seine morgendliche Sitzung und kämpfte gegen die Folgewirkungen der gestrigen Kohlsuppe, die er mit Schwarzbier eingekocht hatte – angeblich ein Geheimrezept seines kasachischen Opas. Ich stolperte derweil durch unsere gemütliche Ferienwohnung und zückte mein Handy. Obwohl mein Blick noch getrübt war, fand mein Zeigefinger direkt die App von mein-Monteurzimmer.de. Unsere Arbeiten in Wolfsburg waren beendet und ich schaute mich nach meinem nächsten Monteurzimmer in Mannheim um. Dort warteten schon die Großbaustellen Q6 und Q7 auf mich. Über zwei Quadrate der Stadt soll ein sogenanntes "multifunktionales Stadtquartier mit Handels-, Gastro- Hotel- und Büroflächen entstehen". Auf gut Deutsch: Fress- und Vergnügungsmeilen für Bonzen. Aber egal, Hauptsache gut bezahlte Maloche. Ich fand also wie gewohnt zuverlässig eine günstige Monteurunterkunft im Stadtteil Seckenheim und hatte fünf Minuten später mit der Vermieterin die Formalitäten geklärt. Bevor ich losfuhr schrieb ich Wladimir und Roman noch einen Zettel, das sie ihre Wurstvorräte diesmal nicht im Kühlschrank vergessen sollten. Beim letzten Mal beschwerte sich ein Vermieter, dass da irgendwas weggeschimmelt sei.

Arbeitseinsatz in Mannheim

So gegen zehn erreichte ich Mannheim und freut mich mal wieder die alte badische Industriestadt zu sehen. Viele geben ihr ja den hässlichen Namen Quadratestadt, was auf die gitterförmige Straßennetzplanung unter Friedrich IV. zurückzuführen ist. Dabei ist Mannheim eine sehr attraktive Stadt. Ich hatte vor Jahren mal bei meiner Schwester in Lampertheim gewohnt (meine Ex-Frau hatte sich seinerzeit irgendso'n Vorstadtcasanova aus Schwetzingen angelacht) und konnte damals Mannheims Kneipen und Musikszene näher entdecken. Als einzige deutsche Stadt hat Mannheim eine Popakademie und ist Geburtsort des Musikstils Drum and Bass, der im berühmten Milk!-Club zelebriert wird.

Roman's panischer Anruf nach Feierabend

Naja, die Arbeit auf der Großbaustelle verlief wie üblich recht routiniert und praktischerweise konnte ich sogar etwas früher Feierabend machen. Ich nutzte die Zeit, um mich noch etwas umzuschauen bevor ich zu meinem Monteurzimmer aufbrach. Nach einem kurzen Abstecher zum Wahrzeichen im Osten der Stadt, dem berühmten Wasserturm, schlenderte ich noch ein wenig über einen Teil der Barockanlage des Mannheimer Schlosses. Ein wirklich eindrucksvolles Erlebnis dieses Jahrhunderte überdauernde Bauwerk mit eigenen Augen zu sehen. Dann machte ich mich nach Seckenheim auf und bekam von der freundlichen Vermieterin meine gemütliche Monteurunterkunft gezeigt. Wie gewohnt entsprach die Unterkunft genau meinen Vorstellungen und Abbildungen wie sie schon bei mein-Monteurzimmer.de aufgeführt waren. Ich gönnte mir zum Abschluss des Tages noch eine Flasche Mannheimer Hafenwasser und schlief dann ziemlich entspannt vor dem gewohnt stinklangweiligen Fernsehprogramm ein. Vorher suchte ich allerdings noch mein nächstes Zimmer in...da klingelte plötzlich mein Handy und Roman war mit panischer Stimme am anderen Ende der Leitung.

Ihr wollt wissen was los war? Dann verfolgt die nächste Episode meines Reisetagebuchs, exklusiv auf mein-Monteurzimmer.de

Rudi Handwerker in Mannheim


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