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Rudi Handwerker unterwegs in Hildesheim

Unser Rudi macht zusammen mit Wladi und Roman heute Hildesheim unsicher. Rudi sollte Russisch lernen, einen unfähigen Lehrling vor der Kreissäge retten und sein Monteurzimmer besser selber putzen!

Hildesheim wir kommen!

So liebe Leute, diesmal führen unsere Montagearbeiten nach Hildesheim. Wladimir und Roman schauten mich nur planlos an und fragten mich, wo das überhaupt liegt und ob wir in einem Heim was reparieren müssten. Die beiden sollten echt mal einen Deutschkurs besuchen. Mittlerweile wird es immer schwieriger mich mit denen zu verständigen. Je länger die in Deutschland arbeiten umso weniger verstehen die mich. Naja, blöderweise meinen sie dann immer ich sollte doch einfach russisch lernen. Ich hab ab diesem Punkt die Diskussion meistens nicht weitergeführt. Aber zumindest konnte ich ihnen sagen, dass Hildesheim eine große Mittelstadt in Niedersachsen mit knapp 100.000 Einwohnern ist und sieben Naturschutzgebiete auf dem Stadtgebiet ausgewiesen werden. Außerdem findet man im Stadtkern eines der schönsten wiederaufgebauten Fachwerkhäuser des Landes, den "umgestülpter Zuckerhut". Ein ebenso ehrwürdiger Wiederaufbau bildet das Knochenhaueramtshaus, das Hildesheimer Rathaus. Wladi und Roman waren aber nicht wirklich beeindruckt und ich war einfach  nur dankbar als wir unsere Monteurwohnung in Hildesheim pünktlich erreichten. Ich hatte Roman diesmal beauftragt auf mein-Monteurzimmer.de nach einem günstigen Monteurzimmer in Hildesheim zu suchen und eine Auswahl zu treffen. Wir einigten uns schlussendlich auf eine preiswerte Monteurunterkunft im Stadtteil Moritzberg.

Alte Hasen und junges Gemüse!

Kaum wollte ich in meinem Bett ein paar Minuten vor unserer Schicht Ruhe finden, da polterte Wladimir zur Tür herein und faselte etwas davon, dass wir sofort losfahren müssten, einen Azubi abholen. Kurz darauf meldete sich mein Chef bei mir und berichtete in etwa dasselbe. Wir sollten einen neuen Lehrling ganz in der Nähe aufgabeln und zur Baustelle mitnehmen. Gesagt - getan. Kurze Zeit später standen wir vor der Monteurwohnung von Pavel, dem Maurerlehrling und spielten uns als alte Hasen auf, die dem Bürschchen zeigen wollten wo der Hammer hängt, oder auch die Maurerkelle. Der etwas zu dürre Kollege sprach nur leider kein Wort mit uns und so saß er die ganze Fahrt über nur schweigend neben uns im Auto. Auf der Baustelle angekommen überließ ich unseren Neuling in die vertrauensvollen Hände von Wladimir, wohlwissend, dass er nach diesen Erfahrungen nur noch bessere in seiner Ausbildung machen würde.

Aller Anfang ist schwer!

Ich ging wie üblich meinem Tagewerk nach, da stand plötzlich Roman neben mir und meinte ich sollte Pavel besser wieder unter meine Fittiche nehmen. Wladimir wäre kurz davor auszurasten und hatte schon die Kreissäge gefährlich nah an Pavels Kopf gehalten. Um Schlimmeres zu verhindern schaute ich mir das Elend also näher an und musste leider feststellen, dass dieser Pavel ein absoluter Dilettant war und keinerlei handwerkliches Geschick mitbrachte. Oder wie mein alter Meister immer zu sagen pflegte: "Der macht schon beim zuschauen Fehler!". Da ich aber ja so ein gutes Herz habe, schenkte ich Pavel den Rest des Tages meine geschätzte Aufmerksamkeit und ließ ihn hauptsächlich kleinere, harmlose Tätigkeiten verrichten. Ich schickte ihn kurz in unsere Monteurzimmer um ein wenig sauber zu machen. Da konnte er nicht all zu viel falsch machen. Zumindest ging ich davon aus. Doch als wir nach Feierabend in unsere Monteurwohnung zurückkamen, erlebten wir eine faustdicke Überraschung. Was genau erfahrt ihr in der nächsten Folge.

Rudi Handwerker in Hildesheim


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