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Rudi Handwerker bewegt sich diesmal durchs nächtliche Freiburg

Unser Rudi Handwerker hat heute nächtliche Touren in der Schwarzwaldmetropole vor sich und rettet betrunkene Damen vor dem Kältetod!

Auf ins wunderschöne Badnerland

Ich grüße meine hochverehrten Leser und berichte aus den gemütlichen vier Wänden meiner beschaulichen Monteurunterkunft im noch beschaulicheren Freiburg. Neben mir schnarcht gerade noch mein lieber Freund Wladimir wie eine schlecht geölte Motorsäge. Wir sind gestern zu später Stunde aus Offenbach direkt nach Freiburg gefahren und kaum hatten wir die badische Grenze überschritten tat sich der Himmel auf und ein gleißender Sonnenschein erfasste die märchenhaft schöne Landschaft und uns war als würden wir mitten in ein himmlisches Paradies hineinfahren. Die Schlüssel zu unserem Monteurzimmer überreichte uns eine junge, blonde, kurvenreiche Dame mit elfenhafter Grazie und unsere schmutzigen Gedanken hingen noch nachts dieser engelhaften Erscheinung hinterher.

Nächtliche Erregungen

Apropos nachts, ich hörte irgendwann gegen 3 Uhr Morgens seltsame Geräusche aus der Küche und stolperte schlaftrunken aus meinem Bett um einmal nachzusehen was dort vor sich ging. Ich knipste das Licht an und sah wie sich Roman die Seele aus dem Leib kotzte. Praktischerweise war er noch bis zur Spüle gekommen um sein Inneres nach außen zu verkehren. Ich fragte natürlich nach seinem Befinden und er erzählte mir von einer längeren Sauftour mit seiner Cousine Mascha, die eigentlich bei ihm übernachten sollte. Völlig verzweifelt wollte er in seinem Zustand nochmal los und das junge Ding suchen, bis ich ihn überzeugen konnte seinen Rausch auszuschlafen und ich mich auf die Suche machen werde. Ich stiefelte also zu dieser unchristlichen Uhrzeit durch das frühmorgendliche Freiburg und schaute gefühlt in jede Gasse der Altstadt, am Freiburger Bächle entlang bis zum Münster und erkannte in einer dunklen Ecke eine kauernde Gestalt, die meine Neugier weckte. Tatsächlich hatte ich das besoffene Mädchen entdeckt und legte meine Jacke um das frierende junge Fräulein. Sie verstand natürlich kein Wort von dem was ich sagte, aber ich versuchte sie langsam auf den Rückweg zu unserer Monteurwohnung zu bewegen. Am Münsterplatz vor dem historischen Rathaus musste sie dann mehrmals kurz speien und machte dabei Roman ausgesprochen große Konkurrenz. Wir überquerten zuletzt noch die für den PKW-Verkehr gesperrte Wiwilibrücke und erreichten endlich unser Ziel.

Rudi, der Retter in der Not

Ich schleifte die junge Dame bis in Romans Monteurunterkunft und ließ sie ungewollt unsanft auf sein Bett fallen. Sie schien von alldem nichts mehr mitzubekommen und schlief wie ein Stein an Romans Seite ein. Meine edle Tat wollte ich natürlich noch angemessen feiern und machte mir erst einmal ein üppiges Frühstück mit 12 Spiegeleiern und 7 Toasts. Dann stürmte irgendwann Roman aus seinem Zimmer und verbarrikadierte sich auf dem Klo, was jetzt ja immer noch der Fall ist. Ich werde nun meinen Bericht hier erstmal beenden und bei Romans kleiner Cousine vorbeischauen, vielleicht will sie sich bei ihrem edlen Ritter bedanken. In diesem Sinne, bis bald…

Euer Rudi

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