mein-monteurzimmer - logo - bildmarke
mein-monteurzimmer - wortmarkemein-monteurzimmer - Claim

Monteurzimmer suchen

Erweiterte Suche

Rudi im Braunschweiger Land

Rudi Handwerker läuft in Braunschweig ein. Er bestaunt einen echt falschen Löwen, bekommt nächtlichen Besuch und freut sich insgeheim für seine todtraurige Schwester.    

Auf Achse im Harzvorland!

Ihr erinnert euch: Das letzte Mal bekam ich in Halle von meiner Schwester einen nervigen Anruf. Sie heulte mir das Ohr voll und ich verstand kein Wort. Als sie sich dann endlich beruhigt hatte, erzählte sie mir, dass ihr Ehemann Rigobert sich von ihr scheiden lassen möchte. Ich wollte ihr eigentlich zu diesem Glücksfall gratulieren, hab das dann aber doch lieber unterlassen. Dieser Rigobert ist ein geistiger Nachtwächter, in dessen Familienstammbaum sich schon vor Jahren eine Resistenz gegen Intelligenz herausgemendelt hat. Der Mann ist echt eine mentale Energiesparlampe, der würde sogar ein Quiz gegen ein Korb Weißbrot verlieren. Naja, egal. Auf Jeden Fall lärmte mir meine hysterische Schwester was von Liebe und Eheberatung vor, bis ich einfach nur noch genervt auflegen musste. Tatsächlich war ich aber sehr erfreut über diese Nachrichten. Ein Synapsenfriedhofsgärtner weniger in der Familie. Ich schrieb meinem Schwesterherz also noch ein paar aufmunternde Zeilen per SMS und musste dann aber auch los. Schließlich stand schon wieder unser nächster Montageeinsatz an und ich musste meine Monteurunterkunft in Braunschweig organisieren. Mit der mein-Monteurzimmer-App war das wieder mal überhaupt keine Schwierigkeit und ich suchte mir diesmal ohne Wladimir und Roman eine bequeme Monteurwohnung in einem Vorort von Braunschweig aus. Die Kohlsuppenobsession von Wladimir ist mir mittlerweile echt zu viel. Aber selbst Wladimir und Roman wurden mittlerweile große Fans von mein-Monteurzimmer.de und hatten das Portal an ihre ausländischen Kollegen weiterempfohlen. Die beiden finden also auch ohne mich die passende Unterkunft.

Der falsche Löwe am richtigen Ort!

Da wir diesmal allerdings getrennt nach Braunschweig fuhren, hatte ich Gelegenheit einmal die zweitgrößte Stadt Niedersachsens näher kennenzulernen und fuhr schon einen Tag früher los. Auf dem Braunschweiger Burgplatz empfing mich sogleich das berühmte Wahrzeichen der Stadt, der Braunschweiger Löwe.  In der Stadt nennt man ihn auch einfach den "Burglöwen". 1166 ließ Heinrich der Löwe dieses Denkmal als Zeichen seiner Herrschaft aufstellen und zu meinem Bedauern musste ich lesen, dass ich dort nur eine Kopie bestaunen konnte. Das Original befindet sich in der Burg Dankwarderode selbst. Ich begab mich also in die Burgmauern und stand wenig später vor dem eindrucksvollen Original. Naja, also es sah logischerweise genauso aus wie die Replik draußen, aber es war eben das Original, so stand es da zumindest geschrieben. Aber was wenn's doch nicht das Original ist? Naja, egal…

Nächtlicher Besuch in Braunschweig!

Später stattete ich dann noch der Andreaskirche einen Besuch ab und klapperte ein paar Kneipen der Stadt ab. Dann kehrte ich in mein bequemes Monteurzimmer ein und quälte mich noch ein wenig mit dem schlechten Fernsehprogramm. Irgendwann mitten in der Nacht klingelte es dann auf einmal bei mir Sturm und ich fiel vor Schreck aus meinem Bett. Vor der Tür standen Wladimir und Roman, die mich ratlos anglotzten. Ich pöbelte die beiden erstmal ordentlich an, bevor ich die Tür wieder zu schmiss und mich wieder ins Bett legte. Aber es war hoffnungslos. Die zwei Spinner entpuppten sich als Klingelterroristen und ich musste abermals den Gang antreten und mir auch noch anhören was der Grund für die nächtliche Kommandoaktion der beiden war. Sie wollten mich einfach nur mal kurz besuchen und einmal einen Blick in mein Monteurzimmer werfen. Mitten in der Nacht! Ich scherte sie natürlich zum Teufel und drohte ihnen noch die Polizei oder die Einwanderungsbehörde auf den Hals zu hetzen. Daraufhin verschwanden sie schlagartig und ich konnte endlich meine verdiente Nachtruhe fortsetzen.  Am nächsten Morgen auf der Baustelle waren Wladi und Roman noch recht angesäuert und meinten ihre Monteurzimmer seien noch viel bequemer und besser ausgestattet. Ich lächelte nur und wusste es besser. Nach Feierabend hatten wir uns allerdings nach ein paar Bier schon wieder lieb und vereinbarten das nächste Mal wieder eine gemeinsame Monteurunterkunft auf mein-Monteurzimmer.de auszuwählen. Und Wladimir versprach in Zukunft die Finger von seiner heißgeliebten Kohlsuppe zu lassen. Mal sehen ob das klappt…

Rudi Handwerker in Braunschweig


ZURÜCK ZUM REISETAGEBUCH