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Rudi Handwerker führt es diesmal nach Bergisch Gladbach

Rudis Kollege Wladi sieht in Bergisch Gladbach Supermodels und prellt die Zeche in Luxusrestaurants!

Seid gegrüßt liebe Leute,
euer Monteur für jede Lebenslage meldet sich erneut mit seinen grandiosen Erfahrungsberichten aus den schönsten Städten unserer Republik. Die heutigen Zeilen verfasse ich gegenwärtig in meinem supergünstigen Monteurzimmer mitten im wunderhübschen Bergisch Gladbach. Dieses launige kleine Städtchen im Bergischen Land hat seine Einwohnerzahl gerade so über die 100.000 er Marke reißen können und zählt somit zu den kleinsten Großstädten in Deutschland. Wir hatten heute im Bezirk Katterach ein paar Montagetätigkeiten zu verrichten und meine Freunde Wladimir und Roman reisten diesmal etwas verspätet aus Würzburg an.

Auf den Spuren eines Supermodels

Ich spazierte bis zum Schichtbeginn durch die Stadt und warf einen kurzen Blick auf das einst mal so umstrittene Rathaus der Stadt im Stadtteil Bensheim. Integriert wurde das Amtsgebäude in die alte Burganlage, was bei vielen Einheimischen zunächst nicht gut ankam. Allerdings hat die Umsetzung schlussendlich alle Kritiker überzeugt und heute gilt das Bauwerk als Wahrzeichen der Stadt. Mich wiederum konnte dieser langweilige alte Steinhaufen nicht wirklich begeistern und so trottete ich gemütlich zu unserer Baustelle. Roman und Wladi waren gerade beim Mittagessen im Bauwagen und vertieften sich beide in die Lektüre irgendeines Magazins. Als ich sie begrüßte erkannte ich was die zwei so interessiert anstarrten. Ein Modemagazin mit Bildern von halbnackten Frauen in reizvoller Unterwäsche. Ich fragte mich wer von den zwei Pappnasen plötzlich Modemagazine kauft und fragte Wladimir danach. Er erklärte mir daraufhin, dass er gestern zufällig an der Tankstelle das Titelbild dieses Magazin gesehen hatte und heute Morgen dieselbe Frau auf diesem Titelbild gleich um die Ecke hier in Bergisch Gladbach wiedererkannt habe. Ich schaute mir das Bild besagter Dame an und tatsächlich war dort die gebürtige Bergisch Gladbacherin Heidi Klum in lasziver Pose zu sehen. Ich konnte mir allerdings dennoch nicht vorstellen, dass Wladi diese nervige alternde Modeltrutsche hier zu sehen bekam. Aber genügsam wie ich bin ließ ich ihn in dem Glauben und machte mich an meine Arbeit.

Bauarbeiterkneipe deluxe

Nach Feierabend wollte mich Wladimir noch zum Essen einladen und überrascht sagte ich natürlich zu. Als ich allerdings erfuhr, dass er unwissend in einem der beiden Sternerestaurants der Stadt einen Tisch bestellt hatte, musste ich passen. Ich versuchte ihm noch zu erklären, dass die Preise in einem Drei-Sterne-Restaurant nicht ganz billig sind und nicht unbedingt seiner Gehaltsklasse entsprechen, aber wie immer ließ er sich nicht überzeugen. Zurück in meiner Monteurunterkunft erhielt ich einen Anruf von Roman, in dem er mir mitteilte, dass Wladimir und er hochkant aus dem Lokal geschmissen wurden und beinahe die Polizei anrücken musste. Ich war wieder mal froh nicht dabei gewesen zu sein und atmete innerlich auf. Achja, und Roman meinte noch sie hätten abermals die gleiche Frau auf dem Titelbild im Restaurant wieder gesehen. Jetzt war ich doppelt froh die Einladung ausgeschlagen zu haben und stöberte auf mein-Monteurzimmer.de noch nach meiner nächsten Monteurunterkunft morgen in Salzgitter.

Bis dahin, Euer Rudi

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