mein-monteurzimmer - logo - bildmarke
mein-monteurzimmer - wortmarkemein-monteurzimmer - Claim

Monteurzimmer suchen

Erweiterte Suche

Unser Rudi Handwerker muss heute in Bamberg ran

Rudi Handwerker ist in Bamberg zusammen mit Wladi und Roman auf der Jagd nach Saboteur Pavel. Trotz stundenlanger Odyssee keine Spur von ihm. Bis sie ein paar Bier trinken gehen…

Auf ins fränkische Rom!

Servus miteinander. Nachdem ich zuletzt körperlich ja ein wenig angeschlagen war, bin ich mittlerweile wieder bei alten Kräften und voll im Einsatz. Heute musste ich im schönen Bamberg an die Arbeit gehen und beim Verputzen von zwei Rheinhäusern helfen. Ich reiste wie gewohnt mit meinen beiden Kollegen Wladimir und Roman ins beschauliche Oberfranken und hatte unsere Monteurunterkunft vorab im südöstlichen Stadtteil Wunderburg gebucht.
Wir erreichten am späten Vormittag die geräumige Ferienwohnung, vor der uns die freundliche Vermieterin in Empfang nahm. Nach kurzer Erläuterung der Räumlichkeiten und Schlüsselübergabe, verzog ich mich für ein paar Minuten der Entspannung in mein bequemes Monteurzimmer. Wladimir und Roman gingen derweil noch einkaufen. Wenig später machte ich mich auf zu unserer Baustelle, die nur einen Katzensprung entfernt lag. Dort traf ich auch meine beiden Freunde wieder, die mir berichteten, dass sie unseren lieben Lehrling Pavel eben in der Stadt gesehen hätten. Während Roman mir berichtete, dass er wahrscheinlich auf einer Baustelle in der Nähe im Einsatz sein dürfte, glänzten Wladimirs Augen schon vor Rachegelüsten. Vergeblich versuchte ich die beiden zu überreden den armen Kerl in Ruhe zu lassen und sich wieder auf unsere Arbeit zu konzentrieren. Aber Wladimir war da schon Feuer und Flamme. In der Mittagspause zogen beide los um Rache für Pavels Sabotageaktion in unserer letzten Monteurzimmer in Hildesheim zu üben.

Auf der Jagd

Da ich die zwei Spinner auf keinen Fall alleine gehen lassen konnte (andernfalls wäre nicht nur Pavel sondern die ganze Stadt in Gefahr), musste ich notgedrungen den Anstandswauwau spielen. Wir begaben uns zunächst Richtung Bamberger Dom, da er dort von den beiden zuletzt gesehen wurde. Nachdem wir am Domplatz aber vergeblich nach Pavels grenzdebiler Visage Ausschau hielten, folgte eine Tour de Force durch die Bamberger Altstadt. Wir kamen an der Alten Hofhaltung und Neuen Residenz vorbei, überquerten die Brücke zum berühmten Alten Rathaus und hatten schlussendlich die geistliche Bergstadt, die bürgerliche Inselstadt und die Gärtnerstadt durchforstet. Weit und breit konnten wir den hässlichen Vogel nicht ausfindig machen. Ich muss wohl nicht erwähnen, dass unsere Mittagspause zu diesem Zeitpunkt schon um ein paar Stündchen überschritten wurde. 
Erschöpft kehrten wir direkt in Richtung unserer Monteurunterkunft, um und kamen auf dem Rückweg an einer Pension vorbei, die mein heißgeliebtes Rauchbier Schlenkerla ausschenkten. Ich musste Wladi und Roman natürlich nicht lange überzeugen mit mir zusammen noch ein paar Bierchen zu heben. Da betraten wir also die urige Gaststätte der Pension und nahmen an einem der alten Holztische Platz, als Roman plötzlich mit der Faust auf den Tisch schlug und in Richtung Theke zeigte. Ohne uns bemerkt zu haben stand dort unser lieber Pavel, vergnügt ins Gespräch mit zwei Gästen vertieft. Und was dann geschah verrate ich euch beim nächsten Mal. Ihr dürft gespannt sein.

ZURÜCK ZUM REISETAGEBUCH