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Der Montage-Reiseführer
Hannover

Der Montage-Reiseführer Hannover von mein-Monteurzimmer.de


Die Hauptstadt Niedersachsens lässt sich, wie die meisten Großstädte Deutschlands, natürlich nicht innerhalb eines Tages komplett erkunden. Aber wer einen freien Tag in Hannover verbringt und von seinen anstrengenden Montagetätigkeiten entspannen möchte, dem stehen genügend Möglichkeiten zur Auswahl. Hier möchten wir einige davon vorstellen.

Der Montage-Reiseführer - Vormittag

Von der Altstadt in die Neustadt

Der Vormittag ist angebrochen und Hannover wartet schon darauf entdeckt zu werden. Wer es sich also an seinem freien Tag im Monteurzimmer bequem gemacht hat, der ist dafür definitiv in der falschen Stadt. Also auf geht's Richtung Altstadt. Wer zielgerichtet nahezu alle Sehenswürdigkeiten der Stadt kennenlernen möchte, kann dem "Roten Faden" folgen. Einem eigens angelegten roten Liniensystem, das auf den Fußwegen eingezeichnet wurde und durch die Innenstadt führt. Auf über 4 Kilometer Länge können 36 Sehenswürdigkeiten Hannovers abgegrast werden. Die passende Broschüre dazu gibt's günstig bei der Touristeninformation.

Wir hingegen machen uns nun aber ganz selbstbestimmt auf Kulturschau durch die Landeshauptstadt und durchwandern zunächst einmal die historische Altstadt mit der Marktkirche und dem alten Rathaus. Lohnenswert ist ein Besuch der Kreuzkirche im gleichnamigen Viertel, da dort ein Altarbild von Lucas Cranach d. Ä. bewundert werden kann. Dem ältesten Fachwerk Haus Hannovers kann man danach in der Burgstraße 1 einen Besuch abstatten. Das rekonstruierte Leibniz-Haus und das am Ufer der Leine befindliche Leineschloss sind ebenfalls sehenswert. Letzteres ist übrigens Sitz des Niedersächsischen Landtags.

Der Montage-Reiseführer - mein-Monteurzimmer.de

Am Grab des Universalgenies

Gegen Mittag verlassen wir die Altstadt und gelangen durch das Neue Tor in die Calenberger Neustadt. In der dortigen Neustädter Kirche befindet sich das Grab des berühmten Sohnes der Stadt, des Mathematikers und Philosophen Gottfried Wilhelm Leibnitz. Die Kirchenglocken der in der Nähe gelegenen Basilika St. Clemens wurden einst von Queen Victoria gestiftet und sind eine Hörprobe wert. Bekannt ist die Neustadt auch für die hier ansässigen zahlreichen Ministerien.

Nun wandern wir weiter in die Innenstadt und machen halt im Neuen Rathaus. Hier kann man mit dem einzigen Schrägaufzug Deutschlands auf eine Besucherplattform gelangen und einen wunderbaren Panoramablick über die Dächer von Hannover genießen. Im Foyer geben 4 Stadtmodelle Aufschluss über die städtebauliche Entwicklung Hannovers von 1689 bis in die Gegenwart. Ein ebenfalls beeindruckendes expressionistisches Bauwerk ist das Anzeiger-Hochaus am Steintor. Freunde der Gegenwarts-Architektur dürften ihre Freude hingegen am Gehry-Tower gleich in der Nähe haben.

Mehrere Denkmäler sind in Hannover ebenfalls durchaus sehenswürdig. Dazu zählt das bekannte Ernst-August-Denkmal des einstigen Königs von Hannover direkt am Hauptbahnhof oder das Sachsenross vor dem Welfenschloss. Das Pferdchen ist übrigens auch auf dem Niedersächsischen Landeswappen abgebildet. Wer außerdem verschiedene künstlerische Objekte in Augenschein nehmen möchte, dem sei ein Spaziergang über die Skulpturenmeile empfohlen, die sich zwischen Leineufer und Königswerther Platz erstreckt.

Der Montage-Reiseführer - Vormittag

Der Montage-Reiseführer - mein-Monteurzimmer.de

Der Montage-Reiseführer - Vormittag

Museen über Museen

Die Nachmittagsstunden eilen heran und nun ist es an der Zeit die bunte und vielfältige Museumslandschaft von Hannover kennenzulernen. Nur wenige andere Großstädte in Deutschland haben ein derart umfangreiches Museumsangebot wie Hannover. Absolut empfehlenswert ist ein Besuch des Blindenmuseums, das mit über 6000 Exponaten viele faszinierende Informationen über die Geschichte der Blindenbildung und berühmte Blinde vermittelt. Wer sich über die Geschichte und Konzeption von Bunkern informieren möchte, dem sei ein Abstecher im Bunkermuseum angeraten.

Hier mal ein kurzer Abriss über weitere Museumsoptionen: Es gibt ein Feuerwerkmuseum, ein Friedhofsmuseum, ein Buchdruck-Museum, ein Hammermuseum, ein Museum über die ehemalige Expo in Hannover, zahlreiche Kunstmuseen, ein Küchen-Museum (ja, da gibt's echt nur Küchen aus allen Menschheitsepochen zu sehen!), ein Museum über Veterinärmedizin, das Niedersächsische Landesmuseum natürlich und, und, und… . Die Auswahl ist wirklich enorm und für jeden Geschmack sollte was dabei sein.

Zur Entspannung nach so viel Kunst und Kultur ist nun lustwandeln in den Herrenhäuser Gärten angesagt. Die vier Gartenanlagen zählen zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt und reichen von einem europäischen Barockgarten über einen der ältesten botanischen Gärten bis hin zu einem englischen Landschaftspark. In den Gärten befinden sich verschiedene Gebäude, wie das Schloss Herrenhausen, das Welfenschloss oder das vor wenigen Jahren eröffnete Sea Life Centre. Zahlreiche Pavillons, Schauhäuser und die größte Gartenfontaine Europas runden das Gesamtbild dieser eindrucksvollen Gärten ab. Definitiv "a Must See!!".

Der Montage-Reiseführer - mein-Monteurzimmer.de

Cocktails nach dem Messetrubel

Da Hannover ja als Messestadt bekannt ist, sollte natürlich nach Möglichkeit das einmalige Messegelände besichtigt werden. Auf dem größten Messegelände der Welt sind 26 Hallen verteilt und ein riesiges Kongresszentrum. Das größte freitragende Holzdach der Welt kann ebenso bestaunt werden. Jetzt in den Abendstunden kann aber vielmehr der Besuch des Niedersächsischen Staatstheaters oder das Neue Theater von Interesse sein. Jeden Donnerstag kann außerdem ab 20:00 Uhr in der Geschwister Herrschel Volkssternwarte der Nachthimmel erforscht werden. Und das alljährliche Schützenfest im Juli ist mit über 1,5 Millionen Besuchern allein eine Reise nach Hannover wert.

Für die notwendige kulinarische Stärkung sorgen die vielfältigen Bierspezialitäten und deftige Gerichte wie das Hannoversche Zungenragout und der Calenberger Pfannenschlag. Für Gemüsefreaks findet sich in Hannover auch das älteste vegetarische Restaurant der Stadt. Im Steintorviertel oder am Raschplatz können danach in Discos wie dem "Palo Palo" oder dem "Studio 6" die angefressenen Kalorien wieder abgezappelt werden. Zum vergnüglichen und ruhigen Abschluss gönnen wir uns noch ein paar Cocktails im "Oscar's" und relaxen im berühmten Jazz-Club Hannover zu den Klängen von Miles Davis & Co. Klassikliebhaber haben aber auch die Möglichkeit im größten Konzertsaal Deutschlands Beethovens und Mozarts Werke zu genießen. Für was auch immer Sie sich entscheiden werden; Hannover wird Sie ganz bestimmt zufrieden stellen!

Der Montage-Reiseführer - Vormittag

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